
Windkraft: Langzeitstudie sieht keine nachweisbaren Gesundheitsschäden
Große Langzeitstudie Windräder beeinträchtigen die Gesundheit nicht nachweisbar Forscher haben analysiert, wie sich das Wohlbefinden der Bewohner von rund 120.000 US-Haushalten entwickelte, als in der Nähe Windräder...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Große Langzeitstudie Windräder beeinträchtigen die Gesundheit nicht nachweisbar Forscher haben analysiert, wie sich das Wohlbefinden der Bewohner von rund 120. 000 US-Haushalten entwickelte, als in der Nähe Windräder gebaut wurden. Die Ergebnisse entkräften Sorgen von Windkraftgegnern.
29 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Haus nahe Windkraftanlagen im US-Bundesstaat New York: »Wer nach der Windrad-Installation mehr Schlaftabletten oder Schmerzmittel kauft, hinterlässt objektive Spuren« Foto: Mel Evans / AP Photo / picture alliance aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Windkraft-Gegner sind sich sicher: Der Infraschall von Windrädern führe zu Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, er störe den Schlaf. Auch die AfD behauptete in ihrem Bundestagswahlprogramm, Windräder stellten »eine Beeinträchtigung der Gesundheit und der Lebensqualität der Menschen dar«. Ein internationales Forschungsteam unter der Beteiligung der Uni Augsburg überprüfte das so aufwendig wie kaum ein anderes Team bisher.
Bei der nun in der Fachzeitschrift »Proceedings of the National Academy of Sciences« veröffentlichten Studie handelt es sich laut der Uni »um eine der bislang umfangreichsten« zu diesem Thema. Ergebnis: Windräder verursachen keine nachweisbaren Gesundheitsschäden. »Windkraftanlagen stehen immer wieder im Fokus gesundheitlicher Bedenken«, sagt Niklas Rott, der zu Gesundheitsökonomik forscht und an der Studie beteiligt war.
Was Experten sagen
Die bisherige Evidenz dazu sei jedoch teils uneinheitlich, oft hätten Studien nur kleine Stichproben oder untersuchten nur Zusammenhänge, keine Ursache-Wirkungs-Beziehungen. »Unsere Analysen unter Verwendung umfangreicher US-Haushaltsdaten zeigen keine messbaren negativen Gesundheitseffekte bei typischen Entfernungen zwischen Windrädern und Wohngebieten. « Ausgaben für Alkohol, Tabak und Medikamente blieben trotz Windrädern unverändertDie Studie nutzt den Angaben zufolge Daten von rund 120.
000 US-Haushalten aus den Jahren 2011 bis 2023. Sie verknüpft Daten zu den Standorten von rund 75. 000 Turbinen mit einer langfristigen Umfrage zu Gesundheitsbeschwerden wie Schlafstörungen, Depression, Angst und Kopfschmerzen.
Ergänzend nutzten die Wissenschaftler Daten zum Kaufverhalten der Menschen: »Wer nach der Windrad-Installation mehr Schlaftabletten oder Schmerzmittel kauft, hinterlässt objektive Spuren, die auf Gesundheitsprobleme hinweisen – unabhängig von subjektiven Einschätzungen«, heißt es in einer Mitteilung .
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





