
Wirtshäuser: Ort des gesellschaftlichen Zusammenhalts und Kontrolle
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No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Außerdem in dieser Ausgabe Drinks für den Frühsommer: Erdbeeren gehören nicht in den Champagner!
Aber in diesen Weinen sind sie genau richtig Von Gerald Franz Eine Landpartie über die Schwäbische Alb. Allerhand Gasthäuser säumen den Weg, Krone, Hirsch, Post, Krug, Linde, Sonne. Und wie sie alle heißen.
Die Einzelheiten
Über dem Eingang Namensschilder mit Biermarkenreklame, man glaubt zu ahnen, was einen drinnen erwarten würde: Tresen, Zapfhahn, rustikale Bestuhlung, Stammtisch, Speisekarten in Kunstleder. Deutsche Gastlichkeit, deutsche Tradition, deutsche Gemütlichkeit. Was sie alle eint: dunkle Fenster, splittrige Schindelwände, rostige Speisekartenkästen.
Hier kehrt niemand mehr ein. Dem deutschen Gasthaus geht es schlecht. Was jahrhundertelang fester Bestandteil der Alltagskultur war, ein wichtiger gesellschaftlicher Treffpunkt gerade im ländlichen Raum, droht zu verschwinden.
Immer mehr Betriebe geben auf. Genaue Zahlen kennt niemand, aber die Schließungen gehen in die Tausende allein seit der Coronakrise. Den Wirtinnen und Wirten fehlen: die Nachfolger.
Was Experten sagen
Bild vergrößern Gasthaus klassisch: ein Bier und eine deftige Mahlzeit. Was kann man gegen dieses große Gasthaussterben tun? Wer stemmt sich dagegen – und wie?
Und: Sollte man überhaupt etwas dagegen tun? Oder hat sich das Konzept schlicht überlebt, weil die Lebensgewohnheiten der Menschen sich so verändert haben, dass sie das Gasthaus nicht mehr brauchen? Ein Unternehmen mit Foodtruck, Kinderkochen, BBQ-Kurs»Allein in unserer Gesamtgemeinde haben in den letzten zehn Jahren sieben Wirtshäuser zugemacht.
Das ganze Jahr haben nur noch wir und ein weiteres Gasthaus geöffnet«, sagt Andreas Widmann, Koch und Inhaber von »Widmann’s Albleben« in Königsbronn, einer Gemeinde auf der Ostalb. Im Jahr 2007 feierte das Familienunternehmen sein 250. Betrieben wird es in der neunten Generation – Andreas Widmann machte am Stammtisch des Gasthauses seine Schulaufgaben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





