
WM 2026 – Skandal um Balogun-Sperre: »Gianni Infantino sollte zurücktreten« – Pressestimmen
Pressestimmen zum WM-Skandal »Infantino sollte zurücktreten« Die internationale Presse ist einer Meinung: Donald Trump hat ein großartiges Turnier durch seine Einmischung in die Sperre von US-Spieler Folarin Balogun...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Pressestimmen zum WM-Skandal »Infantino sollte zurücktreten« Die internationale Presse ist einer Meinung: Donald Trump hat ein großartiges Turnier durch seine Einmischung in die Sperre von US-Spieler Folarin Balogun beschädigt. Besonders im Fokus: Fifa-Chef Infantino. 41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Fifa-Präsident Gianni Infantino auf der Tribüne in Seattle: »Erschütternd, dass die Fifa dem politischen Druck nicht standgehalten hat« Foto: Manu Fernandez / AP / dpa Die Rot-Sperre vom US-Nationalspieler Folarin Balogun wurde aufgehoben, nachdem US-Präsident Donald Trump sich in der Angelegenheit an Fifa-Präsident Gianni Infantino gewandt hat. Das sorgte bei der Fußball-WM für einen Skandal und äußerst kritische Reaktionen – auch bei der internationalen Presse: USA»Wall Street Journal«: »Es gibt keine Kontroverse, in die sich dieser Präsident nicht einmischen würde – ob zum Guten oder zum Schlechten.
Die Einzelheiten
) Aber die Einmischung Trumps wird nun das sein, woran sich die meisten Menschen erinnern werden (... Schade ist, dass dies mit Abstand die beste US-amerikanische Herren-Nationalmannschaft in der WM-Geschichte ist. ) Außerdem hat diese WM den angereisten Fußballfans aus aller Welt die freundliche, bodenständige Seite der Amerikaner gezeigt, von der sie in der internationalen Presse nichts erfahren.
Das war eine ermutigende Demonstration amerikanischer ›Soft Power‹. Leider hat Trumps Einmischung dafür gesorgt, dass sich die ganze Geschichte nur noch um ihn dreht. « ENGLAND»The Telegraph«: »Es wurde keine nachvollziehbare Erklärung für diesen Schritt gegeben.
US-Präsident Donald Trump prahlte offen mit seinem Einfluss und dankte der Fifa dafür, dass sie ›ein großes Unrecht wiedergutgemacht‹ habe. ) Diese WM war bislang ein großartiges Turnier mit ausverkauften Stadien, hervorragendem Fußball und mehreren Überraschungen – nicht zuletzt das Ausscheiden Brasiliens gegen die Norweger. Doch dieser Skandal droht zu überschatten, was ein herausragender Erfolg für Amerika sein könnte.
Was Experten sagen
Fifa-Präsident Gianni Infantino hat den Ruf einer Organisation weiter geschwächt, die bereits unter seinem Vorgänger Sepp Blatter zum Inbegriff von Korruption geworden war. Er sollte zurücktreten. « SPANIEN»La Vanguardia«: »Empörung in der Fußballwelt.
) Die Entscheidung, Balogun die Rote Karte abzuerkennen, mag als Kleinigkeit erscheinen, doch dahinter verbirgt sich die Tatsache, dass Trump glaubt, mit Geld sei alles möglich. Die Einnahmen der aktuellen Weltmeisterschaft könnten sich dank der Gewinne, die der amerikanische Markt generiert, auf 12 Milliarden Dollar belaufen – doppelt so viel wie bei der letzten WM in Katar.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





