
WM-Skandal um Gianni Infantino und Donald Trump: Fifa äußert sich zu Folarin-Balogun-Entscheidung
Skandal bei der WM Fifa äußert sich erstmals ausführlich zu Balogun-Entscheidung Die Fifa hat die Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun zur Bewährung ausgesetzt. Eine äußerst umstrittene Entscheidung – zu der sich der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Skandal bei der WM Fifa äußert sich erstmals ausführlich zu Balogun-Entscheidung Die Fifa hat die Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun zur Bewährung ausgesetzt. Eine äußerst umstrittene Entscheidung – zu der sich der Weltverband nun in 13 Absätzen erklärt. Das zentrale Thema handelt er mit einem Satz ab.
15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern US-Spieler Folarin Balogun im WM-Achtelfinale gegen Belgien Foto: Abbie Parr / AP Der Fußball-Weltverband Fifa hat sich erstmals ausführlich zu seiner umstrittenen Entscheidung geäußert, die Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun zur Bewährung auszusetzen.
Die Einzelheiten
In 13 Absätzen erklärte die Fifa noch vor dem Anpfiff der Partie gegen Belgien die Abläufe aus ihrer Sicht. Die Fifa argumentiert, dass Baloguns Rote Karte Bestand habe und auch die automatische Sperre von einer Partie, die eine solche Tatsachenentscheidung nach sich zieht. Die Entscheidung zur Roten Karte war demnach nicht falsch.
Die Fifa habe aber das Recht, eine Strafe anzupassen und zur Bewährung auszusetzen. Darüber, warum sie diesen Schritt ging, gab es in der langen Stellungnahme nur einen Satz: »Die Aussetzung der Vollstreckung der genannten Sperre wurde unter Berücksichtigung aller besonderen Umstände des Vorfalls sowie der verfügbaren Beweismittel beschlossen. « Was die besonderen Umstände sind und auf welche Beweismittel sich die Fifa stützte, wurde nicht mitgeteilt.
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Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center Zur Datenschutzerklärung Balogun hatte vergangenen Mittwoch beim 2:0 der USA im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina eine Rote Karte gesehen. In der Situation hatte der Videoschiedsrichter eingegriffen, zunächst gab es für die Aktion nur Freistoß. Nach Roten Karten ist ein Spieler automatisch für die folgende Partie gesperrt.
Einen Tag vor dem Achtelfinale zwischen den USA und Belgien wurde dann völlig überraschend bekannt, dass die Fifa die Sperre für ein Jahr zur Bewährung aussetzt. Für harsche Kritik sorgte insbesondere, dass es zuvor ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino gegeben hatte (mehr dazu hier ). Trump bat eigenen Angaben zufolge um eine »Überprüfung« der Sperre.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





