
Wohin mit dem Ökostrom?: Keramiksteine speichern Strom bei 1200 Grad
Wohin mit dem Ökostrom? : Keramiksteine speichern Strom bei 1200 Grad Von Thorsten Winter 29.06.2026, 14:03Lesezeit: 4 Min. Kraftpaket: Felix Holy (links hinten), Michel Textor und Falco Krell (rechts) haben das...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Wohin mit dem Ökostrom? : Keramiksteine speichern Strom bei 1200 Grad Von Thorsten Winter 29. 2026, 14:03Lesezeit: 4 Min.
Kraftpaket: Felix Holy (links hinten), Michel Textor und Falco Krell (rechts) haben das Gießener Start-up Powerlith gegründet. Maximilian von LachnerMassen von Ökostrom sorgen an sonnigen Tagen mit viel Wind für ein Überangebot an elektrischer Energie. Nicht nur für solche Zeiten hat ein Start-up aus Gießen einen patentierten Hochtemperaturspeicher entwickelt.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wohin mit all dem Strom aus Solaranlagen und Windrädern? Das fragt sich nicht nur Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) an besonders sonnigen und auch noch windigen Hellbrise-Tagen. Eine Antwort findet sie bei Felix Holy, Falco Krell und Michel Textor in Gießen.
Das Trio hat einen neuartigen Hochtemperaturspeicher entwickelt. Zu sehen ist die Anlage in der Nachbarschaft einer Neubausiedlung auf dem Gelände des ehemaligen Motorpools der US-Armee im Osten von Gießen. 2022 in Betrieb genommen, läuft der Hochtemperaturspeicher seit drei Jahren durchgehend störungsfrei, wie Holy sagt.
„Wir sind bereit für die Hellbrise“, hebt er hervor. Gemeinsam mit Krell und Textor hat der promovierte Ingenieur die Powerlith GmbH gegründet, um die seit September 2025 patentierte Entwicklung auf den Markt zu bringen. Ihr Start-up ist erst ein Vierteljahr alt.
Was Experten sagen
Doch sprechen sie schon mit einigen Interessenten aus der Industrie. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Der Hochtemperaturspeicher hat eine im Grunde einfach klingende Aufgabe.
Er soll überschüssigen Grünstrom aufnehmen und bei Bedarf die Energie wieder abgeben. Der Hintergrund: Ein Überangebot an elektrischer Energie führt zu negativen Strompreisen. So wie in diesen Tagen mit Sonnenschein von frühmorgens bis in den Abend hinein.
In solchen Fällen müssen Stromerzeuger für den Verkauf zahlen und nicht die Kunden für den Erwerb. Das ist aber nicht im Sinn der Energielieferanten. Der Ruf nach großen Stromspeichern wird lauterGleichzeitig wird der Mangel an Stromspeichern in Deutschland offenbar und der Ruf danach wieder lauter.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





