
Wohnheime geplant: Unternehmen sollen Azubi-Wohnungen finanzieren
Wohnheime geplant : Unternehmen sollen Azubi-Wohnungen finanzieren Von Günter Murr 10.07.2026, 11:58Lesezeit: 4 Min. Künftiges Wohnheim: Das Haus an der Hohemarkstraße in Frankfurt soll nach einem Umbau Auszubildende...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Wohnheime geplant : Unternehmen sollen Azubi-Wohnungen finanzieren Von Günter Murr 10. 2026, 11:58Lesezeit: 4 Min. Künftiges Wohnheim: Das Haus an der Hohemarkstraße in Frankfurt soll nach einem Umbau Auszubildende beherbergen.
Emil EichingerAuszubildende finden in Frankfurt wegen hoher Mieten nur schwer eine Unterkunft. Jetzt sollen Wohnheime mit einem besonderen Finanzierungsmodell entstehen. Auch ein Azubi-Werk ist geplant.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Fast 30 Jahre lang haben die Praunheimer Werkstätten an der Hohemarkstraße im Frankfurter Stadtteil Niederursel ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung betrieben. 2020 jedoch wurde diese Nutzung aufgegeben, seitdem steht das Haus mit großem Garten leer. Im Sommer 2027 soll dort nun wieder Leben einziehen.
Die Entwicklungsgesellschaft KEG, an der die Stadt Frankfurt mit 50 Prozent beteiligt ist, hat Pläne entwickelt, das Gebäude in ein Wohnheim für Auszubildende umzubauen. Sieben eigenständige Wohngemeinschaften mit insgesamt 22 Plätzen sowie Gemeinschaftsräume sollen in dem Wohnheim entstehen, das den Namen „Ursel“ trägt. Etwa 345 Euro Kaltmiete werden Auszubildende für ein vollmöbliertes Zimmer in dem Wohnheim zahlen müssen, auf die Fläche umgerechnet sind das 11,90 Euro je Quadratmeter.
Für Frankfurter Verhältnisse sei das günstig, sagt KEG-Geschäftsführer Arne Kilian. Denn 2025 habe ein WG-Zimmer in Frankfurt durchschnittlich 665 Euro gekostet. Bei Ausbildungsvergütungen, die oft nur knapp die 1000-Euro-Grenze überschreiten, ist das kaum zu finanzieren.
Was Experten sagen
Auch deshalb bleiben viele Ausbildungsplätze in Frankfurt unbesetzt. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Unternehmen können sich günstige Mieten sichernVier bis fünf Millionen Euro wird die KEG laut Kilian in den Umbau stecken.
Gelingen soll die Investition ganz ohne Bankkredite. Zur Finanzierung setzt die KEG auf Fördermittel von Stadt und Land und die Unterstützung von Unternehmen. Diese haben die Möglichkeit, für einen einmaligen Baukostenzuschuss von 50.
000 Euro das Recht zu erwerben, 30 Jahre lang einen Wohnheimplatz mit eigenen Auszubildenden zu belegen. Ohne diesen Zuschuss müsste die monatliche Miete um rund 150 Euro höher sein, rechnet Kilian vor. Einige große Unternehmen aus Frankfurt, etwa aus der Verkehrs- oder Pflegebranche, hätten schon Interesse bekundet, fügt der KEG-Geschäftsführer hinzu.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





