
Xbox: Chefin Asha Sharma verkündet massiven Stellenabbau – und beschwört glorreiche Zukunft
Versuch der Gesundschrumpfung Xbox-Chefin verkündet massiven Stellenabbau – und beschwört glorreiche Zukunft Microsoft baut seine Gamingsparte um, die Rede ist von der »bedeutendsten Umstrukturierung« der...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Versuch der Gesundschrumpfung Xbox-Chefin verkündet massiven Stellenabbau – und beschwört glorreiche Zukunft Microsoft baut seine Gamingsparte um, die Rede ist von der »bedeutendsten Umstrukturierung« der Xbox-Geschichte. Praktisch heißt das: vier Studios und mehrere Tausend Jobs fallen weg. 18 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Xbox-Chefin Asha Sharma: Microsofts Gaming-Sparte trennt sich von mehreren Studios Foto: Bloomberg / Getty Images »Unserem Geschäft geht es zurzeit nicht gut«: Das ist eine der zentralen Botschaften einer Nachricht, die die Xbox-Chefin Asha Sharma am Montag an ihre Teams verschickte . »Wir arbeiten mit Margen, die drei- bis zehnmal niedriger sind als bei vergleichbaren Plattform- und Publishing-Unternehmen«, klagt Sharma.
Die Einzelheiten
Sie leitet Microsofts Gamingsparte seit Februar 2026. Xbox-Projekte wie die Spieleflatrate Game Pass und die Multiplattformstrategie bei Spiele-Veröffentlichungen hätten dem Unternehmen weniger Wachstum als erwartet beschert. Da die Branche nun vor der schwersten Hardware-Krise ihrer Geschichte stehe – Sharma meint hier wohl Entwicklungen wie die massiv angestiegenen RAM-Preise – sei es nötig, Xbox neu auszurichten.
Die Rede ist von der »bedeutendsten Umstrukturierung« der Xbox-Firmenhistorie. Praktisch ist das, was Sharma unter der Überschrift »Resetting Xbox« verkündet, der Versuch einer Gesundschrumpfung. Im Laufe des Geschäftsjahres 2027 will ihr Unternehmen demnach 3200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter loswerden, 1600 Stellen sollen bereits jetzt wegfallen.
»CNBC« zufolge betrifft der geplante Jobabbau etwa ein Fünftel aller Xbox-Stellen. Microsofts Spielesparte trennt sich laut Sharmas Ankündigung zudem von vier Studios: Ninja Theory (bekannt etwa für »Senua’s Saga: Hellblade II«), Undead Labs (»State of Decay 2«), Compulsion Games (»We Happy Few«) sowie Double Fine Productions (»Keeper«). Alle vier sollen prinzipiell weiter existieren: Compulsion Games und Double Fine Productions werden Indie-Studios, die beiden anderen Entwickler bekommen neue Eigentümer.
Was Experten sagen
Bei Arkane Studios (»Deathloop«) scheint derweil noch unklar zu sein, ob das Studio bei Xbox bleibt oder sich neu aufstellen muss. Durch Schmerz zum Erfolg? In ihrem Rundschreiben kündigt Sharma für die Zukunft eine flachere Organisationsstruktur an.
Aus teils bis zu 14 Management-Ebenen sollen künftig drei bis fünf werden. Neu führt Xbox zudem die Position des Chief Operating Officers (COO) ein. Als erste COO des Unternehmens wird Helen Chiang für Bereiche wie Inhalte, Hardware, Plattform und Dienste künftig die Gesamtverantwortung über die Gewinn-und-Verlust-Rechnung übernehmen.
Sie wird direkt an Asha Sharma berichten. »Ich weiß, dass dies schmerzhaft ist«, schreibt die Xbox-Chefin zu den Umstrukturierungen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





