
Zehn Jahre Brexit haben dem Handel massiv geschadet
Exporteinbruch Zehn Jahre Brexit haben dem Handel massiv geschadet Zehn Jahre nach dem Brexit kristallisieren sich die negativen Folgen immer deutlicher heraus, zeigt eine Berechnung des IW-Köln. Die Wissenschaftler...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Exporteinbruch Zehn Jahre Brexit haben dem Handel massiv geschadet Zehn Jahre nach dem Brexit kristallisieren sich die negativen Folgen immer deutlicher heraus, zeigt eine Berechnung des IW-Köln. Die Wissenschaftler halten es immer noch für sinnvoll, die Entscheidung rückgängig zu machen. 20 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Anti-Brexit-Proteste Anfang Juni in London: für beide Seiten ein Verlustgeschäft Foto: Toby Melville / Der Brexit hat den Handel zwischen Deutschland und Großbritannien aktuellen Zahlen zufolge massiv ausgebremst. Zehn Jahre nach dem Referendum zum britischen EU-Austritt heißt es in einer Auswertung des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Nachrichtenagentur , die deutschen Ausfuhren Richtung Insel seien zwischen 2016 und 2025 um rund sieben Prozent gesunken.
Die Einzelheiten
»An einer generell schwachen Exportentwicklung lag das nicht«, so die IW-Forscher Jürgen Matthes und Samina Sultan. »Im Gegenteil: Die deutschen Exporte in die übrige EU nahmen in diesem Zeitraum um 41 Prozent zu. « Das Brexit-Referendum fand vor knapp zehn Jahren am 23.
Bei der Volksabstimmung entschieden sich die Wahlberechtigten im Vereinigten Königreich knapp mit rund 51,9 Prozent für den Austritt aus der Europäischen Union. Nach jahrelangen Scheidungsverhandlungen wurde der tatsächliche Austritt am 31. Januar 2020 vollzogen.
Mehr zum Thema IW-Berechnungen: Deutsche Firmen ziehen Geld aus den USA ab und investieren massiv in China Brexit: Großbritannien sollte wieder in die EU. Sagt der Mann, der für den Austritt zuständig war Wirtschaftsgipfel: Deutsche und Briten suchen den Schulterschluss Vor dem Referendum hatte es noch ein ganz anderes Bild gegeben. So waren die deutschen Ausfuhren in das Vereinigte Königreich von 2006 bis 2015 um fast 38 Prozent gestiegen.
Was Experten sagen
Zum Vergleich: Die Exporte in die übrigen EU-Staaten legten in diesem Zeitraum nur um rund 20 Prozent zu. Der Brexit sei also für beide Seiten ein Verlustgeschäft, betonten die IW-Forscher am Freitag. Die Versprechen der Brexit-Befürworter hätten sich als Luftschloss herausgestellt.
Es wäre im Interesse Deutschlands, sollte Großbritannien die Entscheidung rückgängig machen wollen oder zumindest wieder dem europäischen Binnenmarkt beitreten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





