
Queere Community in Sachsen-Anhalt: CSD in Merseburg und Angst vor der AfD
DER SPIEGEL Queere Community in Sachsen-Anhalt »Das Klima auf der Straße verschärft sich spürbar« Beim CSD in Merseburg feiert sich die queere Community, doch die Verunsicherung ist riesig – gerade außerhalb der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. DER SPIEGEL Queere Community in Sachsen-Anhalt »Das Klima auf der Straße verschärft sich spürbar« Beim CSD in Merseburg feiert sich die queere Community, doch die Verunsicherung ist riesig – gerade außerhalb der Großstädte. Siegt die AfD bei der Landtagswahl, droht den Regenbogen-Organisationen ein Ende der Förderung. 35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bereich Lesen Sie hier das Videotranskript aufklappen Eine Drag-Show beim CSD in Merseburg. Unter Polizeischutz feiert sich die queere Community im ländlichen Sachsen-Anhalt.
Die Einzelheiten
Für Partystimmung gibt es unter den Teilnehmenden hier normalerweise wenig Anlass. Umfrage:»Wir sehen überall Hakenkreuze, Graffitis. Wir sehen die Blicke, die auf uns kommen, wenn wir irgendwas tragen, was nicht einfach nur Hose und T-Shirt ist.
Wir hören Rufe hinter uns, Pfiffe. «»Es wird immer brauner, es wird immer rechter. 14-jährige Kinder greifen einen an.
«»Es ist Menschenfeindlichkeit schlussendlich, weil es ist Hass von Menschen gegen Menschen, egal wie man es benennt, in welcher Farbe es ist. «Es ist erst der zweite CSD in der 36-Tausend-Einwohner-Stadt Merseburg. Beim Demonstrationszug durch die Stadt laufen mehrere Hundert Menschen mit.
Was Experten sagen
Unter ihnen ist auch Tony, 21 Jahre alt. Tony:»Ich gehe heute auf die Straße in Merseburg, damit ich auch in Zukunft in Merseburg, aber auch in anderen Städten sicherer laufen kann durch die Stadt bzw. auch mich akzeptierter fühle, dass es normal ist, dass ich queer bin, dass sich eine Freundin habe oder auch nicht der Geschlechtsnorm entspreche.
«Tony studiert in Merseburg, identifiziert sich als non-binär und möchte mit den Pronomen dey und deren angesprochen werden. In Merseburg trifft das überwiegend auf Unverständnis. Tony:»Ich als queere Personen fühle mich jetzt nicht so sehr aufgenommen, eher gesagt.
Aber vielleicht konnte ich auch noch nicht über jetzt die anderthalb Jahre, die ich hier lebe, oder zwei Jahre fast, alles richtig ausschöpfen, aber es war eher ernüchternd hier zu wohnen. «Wenige Angebote für queere Menschen, wenige Gleichgesinnte - deswegen wird Tony demnächst gemeinsam mit deren Freundin nach Halle ziehen. Tony:»Ich fühl' mich da einfach wohler und werde wahrscheinlich auch weniger angepöbelt und komisch angeschaut, weil ich in der Menge vielleicht eher untergehe, als hier, wo ich wie ein Kanarienvogel raussteche.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





