
Zivilschutz: Ein solarbetriebenes Radio und ein Feuerzeug sollte jeder haben
Zivilschutz : Ein solarbetriebenes Radio und ein Feuerzeug sollte jeder haben 20.05.2026, 11:35Lesezeit: 3 Min. Mitarbeiter des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Ende April bei einer...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Zivilschutz : Ein solarbetriebenes Radio und ein Feuerzeug sollte jeder haben 20. 2026, 11:35Lesezeit: 3 Min. Mitarbeiter des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Ende April bei einer Gefahrstoffmessung im Beisein von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU)dpaDas Kabinett befasst sich mit den Vorschlägen des Innenministers für besseren Bevölkerungsschutz.
Und was sollte man für den Katastrophenfall im Haus haben? Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Damit Deutschland für die Bewältigung von Krisen und möglichen kriegsbedingten Gefahren in Zukunft besser gerüstet ist, will die Bundesregierung viel Geld investieren. Doch bei der neuen Strategie für den Zivil- und Bevölkerungsschutz geht es nicht nur um Milliarden, sondern auch um die Verfügbarkeit von ehrenamtlichem Personal und private Vorsorgemaßnahmen.
Die Einzelheiten
Die wichtigsten Fragen und Antworten: Was genau wird jetzt beschlossen? Das Kabinett berät an diesem Vormittag sogenannte Eckpunkte aus dem Bundesinnenministerium. Das ist kein Gesetzentwurf, sondern ein Plan für bessere staatliche Vorsorge.
Die Zivilbevölkerung im Kriegs- oder Spannungsfall zu schützen, ist Aufgabe des Bundes. Da die dafür notwendigen Ressourcen auch für den Katastrophenschutz verwendet werden können, um den sich die Länder kümmern müssen, ist der Bevölkerungsschutz Dauerthema bei der Konferenz der Innenminister von Bund und Ländern (IMK). In seinem Plan führt Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) unter anderem aus, wofür er in den nächsten Jahren Geld ausgeben will – konkret ist die Rede von zehn Milliarden Euro bis 2029.
Es geht unter anderem um die Beschaffung von Fahrzeugen, Spezialgeräten und Material für den Notfall. Marode Gebäude sollen instand gesetzt, ehrenamtliche Strukturen gestärkt werden. Im Fokus steht dabei vor allem das Technische Hilfswerk (THW) mit seinen rund 2200 hauptamtlichen Mitarbeitern und etwa 88.
Was Experten sagen
000 ehrenamtlichen Helfern. Was können das THW und andere Organisationen leisten? Viel, denn durch regelmäßige Übungen und Einsätze – zum Beispiel als Helfer nach Erdbeben im Ausland – haben sie Erfahrungen, auf die sie im Ernstfall zurückgreifen können.
Ein Großeinsatz für das THW war etwa die Hilfe für die von der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 betroffenen Menschen. Dort mussten unter anderem Gebäude leergepumpt sowie Trinkwasser, Strom und Nahrungsmittel organisiert und verteilt werden. Zu den Fähigkeiten der THW-Gruppen gehört auch die Bergung von Menschen.
Im März 2022 nahm das Ukraine-Ankunftszentrum Berlin im ehemaligen Flughafen Tegel seine Arbeit auf. Hier halfen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser-Hilfsdienst, die Aufnahme, Versorgung und Verteilung von Zehntausenden Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine zu organisieren. Woher stammt das Geld?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





