
Zugunglück in Riedlingen: Untersuchungsbericht nennt Hangrutsch als Auslöser
Ergebnis des Untersuchungsberichts Hangrutsch löste Zugunglück von Riedlingen aus Drei Tote und Dutzende Verletzte: Im vergangenen Sommer war ein Regionalzug in Baden-Württemberg entgleist. Nun liegt der Bericht der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ergebnis des Untersuchungsberichts Hangrutsch löste Zugunglück von Riedlingen aus Drei Tote und Dutzende Verletzte: Im vergangenen Sommer war ein Regionalzug in Baden-Württemberg entgleist. Nun liegt der Bericht der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung dazu vor. 20 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Zugunglück in Riedlingen (im Juli 2025) Foto: Bernd Weißbrod / dpa Die Ursache für das tödliche Zugunglück von Riedlingen in Baden-Württemberg ist nach knapp einem Jahr geklärt. Der Unfall sei durch einen Hangrutsch infolge von Starkregen ausgelöst worden, heißt es in einem Bericht der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung in Bonn.
Die Einzelheiten
Diese Ursache hatten Polizei und Staatsanwaltschaft schon kurz nach dem Unglück vermutet. Drei Menschen starben, zahlreiche weitere erlitten Verletzungen. Juli 2025 war ein Regionalzug nahe einem Ortsteil von Riedlingen im Landkreis Biberach entgleist .
Eine 70 Jahre alte Reisende, ein 32 Jahre alter Lokführer und ein 36 Jahre alter Bahn-Auszubildender starben. 36 Passagiere wurden nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft verletzt, einige davon lebensgefährlich. Unter den Verletzten waren demnach zwei Kinder im Alter von 7 und 13 Jahren.
Der Zug war auf dem Weg von Sigmaringen nach Ulm. Nach dem Zugunglück hatte die Staatsanwaltschaft Ravensburg ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Dies ist bei nicht natürlichen Todesfällen üblich.
Was Experten sagen
Laut einem Sprecher der Behörde sind die Ermittlungen nicht abgeschlossen. Man warte immer noch auf das geologische Gutachten. Mehr zum Thema Unfall in Riedlingen: Hätte das Zugunglück verhindert werden können?
Von Carlotta Böttcher, Christine Keck und Serafin Reiber, Riedlingen und Berlin 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen Zugunglück in Baden-Württemberg: »Es war Chaos pur« 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Kurz vor dem Unglück hatte es ein schweres Unwetter mit Starkregen in der Region gegeben. Ermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft gingen früh davon aus, dass ein dadurch ausgelöster Erdrutsch direkt an der Strecke die Entgleisung verursachte. Mehrere Waggons verkeilten sich ineinander.
Der erste Wagen wurde eine Böschung hinauf geschoben und prallte gegen einen Baum, wobei die Front abriss. Die Bahnstrecke war monatelang gesperrt. Die Bahn musste die Gleise im Bereich der Unfallstelle auf einer Länge von rund 300 Metern erneuern.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




