
10.000-Dollar-Prämie: Epochenbruch beim IOC
10.000-Dollar-Prämie : Epochenbruch beim IOC Ein Kommentar von Christoph Becker 25.06.2026, 13:41Lesezeit: 3 Min. Alles für die Athleten? Kirsty Coventry am Mittwoch in LausannedpaDer Druck auf Präsidentin Kirsty...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: 000-Dollar-Prämie : Epochenbruch beim IOC Ein Kommentar von Christoph Becker 25. 2026, 13:41Lesezeit: 3 Min. Alles für die Athleten?
Kirsty Coventry am Mittwoch in LausannedpaDer Druck auf Präsidentin Kirsty Coventry war zuletzt mächtig gestiegen, nun bezahlt das IOC Sportler für ihre Olympiateilnahme. Das wird Begehrlichkeiten schüren. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Geist aus der Flasche, der Dschinn, ist bekannt aus Tausendundeiner Nacht.
Die Einzelheiten
Beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hantieren sie mit größeren Zahlen, auch wenn sie die Geister aus der Flasche lassen. Sie bringen Athletinnen und Athleten, die an Olympischen Spielen teilgenommen haben, künftig 10. Kein Preisgeld, nein, ein „grant“, eine Beihilfe.
Zahlbar auf Antrag, nach den Spielen und nach eingehender Prüfung des Betragens durch die Athletenkommission. Und zahlbar grundsätzlich an jeden und jede. An die Tausenden, deren Namen nur Eingeweihten, Freunden, der Familie, den Wegbegleitern etwas sagen.
Und an die kleine Elite jener, die aus olympischem Ruhm ein einträgliches Geschäftsmodell zimmern können, deren Namen zu Marken werden oder die in Sportarten antreten, in denen das olympische Turnier nicht den Kern des Erwerbslebens als Profisportler bildet. Sie alle können nun olympische Beihilfe beantragen, 10. 000 Dollar (rund 8806 Euro).
Was Experten sagen
Anspielstation: IOC-Präsidentin Coventry, Athletenkommissionsvorsitzender Gasol am Mittwoch in LausanneEPADieser olympische Geist ist, so kann man das schon sagen, nicht einer Flasche entwichen, sondern einem Kessel. Einem Kessel, in dem der Druck zuletzt mächtig gestiegen war. Es ist erst vier Wochen her, dass die Chefin des Milliardenbetriebs IOC, die Schwimm-Olympiasiegerin Kirsty Coventry, die es verstanden hatte, ihren Ruhm zu einer steilen politischen Karriere im IOC und als Sportministerin des simbabwischen Gewaltherrschers Emmerson Mnangagwa zu nutzen, in Neuseeland gesagt hatte: „I don’t believe in paying athletes.
“ Sie glaube nicht daran, Sportler bei Olympischen Spielen zu bezahlen. Das Echo kam aus allen Ecken der Welt, unter zahlreichen und namhaften Sportlerinnen und Sportlern breitete sich ein Sturm der Entrüstung in digitalen Foren aus. Coventry gestand einen Fehler ein.
Als nun gegen Ende des ersten Tages der 146. Session des IOC in Lausanne am Mittwochnachmittag das Ventil geöffnet wurde, standen zwei Fragen im Raum: War dieser Schachzug tatsächlich, wie es Coventry anschließend darstellte, von langer Hand geplant? Und warum verkündete die Kunde von der guten Gabe aus Lausanne, auf die schon Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zurückliegenden Winterspiele in Norditalien Anspruch haben, der Spanier Pau Gasol?
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





