
50 Kilometer entfernt: Buckelwal soll zur Küstenstadt Grenaa gezogen werden
50 Kilometer entfernt : Buckelwal soll zur Küstenstadt Grenaa gezogen werden Von Andreas Cevatli 21.05.2026, 11:45Lesezeit: 2 Min. Eine Drohnenaufnahme zeigt den Walkadaver vor der Insel Anholt am Sonntag.dpaEin...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. 50 Kilometer entfernt : Buckelwal soll zur Küstenstadt Grenaa gezogen werden Von Andreas Cevatli 21. 2026, 11:45Lesezeit: 2 Min. Eine Drohnenaufnahme zeigt den Walkadaver vor der Insel Anholt am Sonntag.
dpaEin Schleppschiff soll den toten Buckelwal nach Grenaa ziehen. Dort sollen am Freitag eine Autopsie und weitere Untersuchungen stattfinden. Der Kadaver bläht sich derweil immer weiter auf.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die dänische Umweltbehörde hat beschlossen, den toten Buckelwal vor der dänischen Insel Anholt in die Küstenstadt Grenaa zu schleppen. Der Wal werde für Autopsie und Untersuchungen in den dortigen Hafen gezogen, teilte die Behörde der F. am Donnerstagvormittag mit.
Laut der Abteilungsleiterin bei der dänischen Umweltbehörde, Jane Hansen, ist die Hafenstadt besser für die geplante Autopsie und Untersuchungen geeignet als die Insel Anholt. Der Transport geschehe mittels eines speziellen Schiffs der Umweltbehörde. Das Boot soll den Kadaver schließlich gut 50 Kilometer in den Hafen der Küstenstadt ziehen.
Am Donnerstagvormittag war auf Liveaufnahmen im Internet zu sehen, dass ein Schleppschiff sich bereits in Position bringt. Dafür ist an der Fluke des Buckelwals ein Seil befestigt worden. Der Transportvorgang werde voraussichtlich den ganzen Tag andauern.
Was Experten sagen
Im Hafen von Grenaa werden Hansen zufolge dänische Forscher und Tierärzte Proben entnehmen, die bereits an toten Walen gearbeitet haben. Die Entnahme erfolge, um Forschern „wichtige wissenschaftliche Proben“ zu ermöglichen. Autopsie soll am Freitag stattfindenWenige Tage zuvor hatte die Umweltbehörde auf Grundlage des dänischen Notfallsystems für gestrandete Meeressäugetiere beschlossen, den Buckelwal zu bergen.
Als Begründung führten die Dänen an, dass der Wal mit hoher Wahrscheinlichkeit an seiner Position im seichten Wasser verbleiben werde. Dort stelle er eine erhebliche Belästigung für Besucher und Anwohner dar. Dass er von der Insel weggeschleppt werden soll, war noch nicht bekannt.
Der Vorgang geschieht übereinstimmend mit dem dänischen Notfallsystem für gestrandete Meeressäugetiere. Dieses diene auch für den Transport als Basis, so Hansen. Sollte das Manöver scheitern, sollen die weiteren Arbeiten auf der Insel Anholt erfolgen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




