
AfD-Bildungsprogramm: Deutsch denken – was soll das eigentlich heißen?
AfD-Bildungsprogramm : Deutsch denken – was soll das eigentlich heißen? Ein Kommentar von Tania Martini 29.05.2026, 12:29Lesezeit: 2 Min. Wird die Schulpflicht in Sachsen-Anhalt bald abgeschafft? Wenn es nach der AfD...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. AfD-Bildungsprogramm : Deutsch denken – was soll das eigentlich heißen? Ein Kommentar von Tania Martini 29. 2026, 12:29Lesezeit: 2 Min.
Wird die Schulpflicht in Sachsen-Anhalt bald abgeschafft? Wenn es nach der AfD geht schon. dpaHeilpflanzenpädagogik, Brauchtum und Völkerverständigung mit Russland: Das AfD-Bildungsprogramm könnte in Sachsen-Anhalt schon bald Realität werden.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die AfD möchte, dass die Menschen in Sachsen-Anhalt und wahrscheinlich auch bald im Rest von Deutschland „Deutsch denken! So steht es in ihrem Wahlprogramm. Während man sich leicht vorstellen kann, wie man deutsch isst, Deutsch lernt oder Deutsch liest, ist es mit dem Deutsch denken schon schwieriger, geschweige denn die Frage, wie man kontrolliert, wer deutsch denkt.
“ ist hier nicht wörtlich zu nehmen, sondern vielleicht eher als Kurzformel und Absichtsbekundung zu verstehen für einen allgemein zu befördernden Verblödungsprozess, angeführt von den Ostdeutschen, weil, so steht es auch im Programm, „sie politisch reflektierter und wacher“ sind als ihre westdeutschen Artgenossen. Für diesen Prozess hat die AfD ein unmittelbar einleuchtendes und zielführendes Programm vorgelegt. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Vorausgesetzt, die Kinder besuchen noch eine sachsen-anhaltische Schule – was sie nicht mehr tun müssen, wenn die AfD dort das Sagen hat, denn sie können auch zu Hause oder am Stammtisch in „Deutsch denken! unterrichtet werden –, dann lernen sie viel über Heilpflanzenpädagogik, viel über Bismarck und eher nichts über den Holocaust (Stichwort Vogelschiss), sie lernen Brauchtum und Tradition (dafür kriegt das Dorf, in dem sie wohnen, fünf Euro pro Einwohner) und dürfen wieder nach Russland reisen, weil das „wertvolle Kommunikationsmöglichkeiten“ ermöglicht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





