
AfD-Parteitag in Erfurt analysiert: »Es geht vorrangig um Machtkämpfe«
AfD-Parteitag in Erfurt »Es geht vorrangig um Machtkämpfe« Welchen Kurs nimmt die AfD? Darüber gab es im Vorfeld viel Streit hinter den Kulissen, berichtet SPIEGEL-Redakteurin Ann-Katrin Müller. Durchgesetzt haben sich...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. AfD-Parteitag in Erfurt »Es geht vorrangig um Machtkämpfe« Welchen Kurs nimmt die AfD? Darüber gab es im Vorfeld viel Streit hinter den Kulissen, berichtet SPIEGEL-Redakteurin Ann-Katrin Müller. Durchgesetzt haben sich Alice Weidel und ihr Netzwerk mit einem völkischen Kurs.
51 Uhr 2 Min Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bereich Lesen Sie hier das Videotranskript aufklappen Beim Parteitag der AfD hier in Erfurt geht es vorrangig um Machtkämpfe, muss man sagen.
Die Einzelheiten
Die rechtsextreme Partei hat sich in den letzten Wochen und Monaten sehr viel hinter den Kulissen gestritten und versucht zu einen, wer jetzt in den neuen Bundesvorstand darf. Und tatsächlich gibt es da noch mal eine Verschiebung. Man kommt sich schon fast ein bisschen blöd, es zu sagen, aber tatsächlich ist es noch mal ein weiterer Schritt nach rechts bei bestimmten Personalien.
Und auch bei der Ausrichtung am Ende Richtung Verfassungsschutz soll es eine Veränderung geben, weil zum Beispiel Stefan Möller in den Bundesvorstand soll. Das ist die rechte Hand von Björn Höcke in Thüringen, der seit dieser Legislatur im Bundestag sitzt und jetzt eben dann auch im neuen Bundesvorstand sein soll. Es gab hier einen Antrag von Björn Höcke und anderen, Hans-Christoph Berndt zum Beispiel aus Brandenburg, dass man die sogenannte Unvereinbarkeitsliste abschaffen wollte.
Oder zumindest so weit reformieren, dass ganz viele Organisationen gestrichen werden. Da geht es zum Beispiel um Organisationen wie die Identitäre Bewegung oder Parteien wie die NPD. Und es gab eben diesen Wunsch, diese Unvereinbarkeitsliste abzuschwächen von diesen Leuten.
Was Experten sagen
Alice Weidel hat sich dann tatsächlich hier auf die Bühne gestellt und hat den Leuten, die diesen Antrag haben wollten, ein Angebot gemacht, hat gesagt: Wir werden uns darum kümmern, ihr hattet recht, wir hätten das längst machen sollen. Und deswegen wird sich jetzt der Bundesvorstand damit beschäftigen, dann gibt es auch nicht so viele Schlagzeilen dazu. Tatsächlich konnte der Parteitag pünktlich starten.
Das hat dafür gesorgt, dass viele hier hämisch darauf reagiert haben, dass die Demonstrierenden offenbar nicht früh genug aufgestanden seien. Sie waren aber dann doch auch sehr genervt hier, weil sie eben selbst sehr früh aufstehen mussten und zum Teil um 03 Uhr morgens schon in den Reisebus steigen mussten. Und insofern hatten die Demonstrierenden auf jeden Fall eine Wirkung auf die AfDler.
Alice Weidel hat ihr Ziel erreicht. Sie hat deutlich besser abgeschnitten als Tino Chrupalla. Und das war auch das Ziel ihres Netzwerkes, dass sie diesmal besser dasteht als beim letzten Mal.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





