
AfD-Parteitag: Polizei ermittelt wegen Angriffen auf Medienschaffende
Proteste gegen AfD-Parteitag Polizei ermittelt wegen Angriffen auf Medienschaffende Mehr als 30.000 Menschen haben in Erfurt gegen den Parteitag der AfD demonstriert, weitgehend friedlich. Doch es gab eine Attacke auf...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Proteste gegen AfD-Parteitag Polizei ermittelt wegen Angriffen auf Medienschaffende Mehr als 30. 000 Menschen haben in Erfurt gegen den Parteitag der AfD demonstriert, weitgehend friedlich. Doch es gab eine Attacke auf Reporter eines rechtspopulistischen Portals.
Ermittlungen laufen, Politiker verurteilen den Angriff. 17 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Pressekonferenz der Protestorganisation »Widersetzen« in Erfurt Foto: Ralf Hirschberger / Meist friedlicher Protest, aber auch Sitzblockaden und Verletzte: Bei den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag ist es am Samstag auch zu Übergriffen auf Medienschaffende gekommen. Wie Polizeipräsident Thomas Quittenbaum sagte, seien drei Vertreter des rechtspopulistischen Portals »Apollo News« körperlich angegriffen worden, die Polizei habe ihnen Hilfe geleistet. Wie SPIEGEL-Reporter beobachteten, flogen Flaschen und Farbbeutel.
Der Apollo-News-Chefredakteur schreibt auf der Plattform X, einem seiner Mitarbeiter sei gegen den Hinterkopf getreten worden. Mehr zum Thema Proteste in Erfurt: »Wir müssen zeigen: Das ist keine Alternative« Eine Videoreportage von Jannis Große und Mathis Schneider, Erfurt AfD-Parteitag in Erfurt: Weidel und Chrupalla als Parteichefs wiedergewählt Die Polizei führt zu den Angriffen auf Medienschaffende und Livestreamer Ermittlungen. Einem Vertreter der »Jungen Freiheit« sei zudem sein Handy geraubt worden.
Einige Tatverdächtige des Raubs wurden nach Angaben der Polizei bereits identifiziert. Bundespolitik verurteilt ÜbergriffeDie Grünen haben die Angriffe verurteilt. »Wir lehnen jede Form von Gewalt auf solchen Demonstrationen ab«, sagte die Grünen-Ko-Chefin Franziska Brantner der »Bild«-Zeitung .
Was Experten sagen
»Wir bedauern diesen Einzelfall und wünschen gute Genesung. Der Schutz der Pressefreiheit ist ein unverhandelbares Grundrecht. « Brantner bezeichnete es zugleich als ein »Zeichen demokratischer Stärke, dass am Wochenende Zehntausende Menschen friedlich auf die Straße gegangen sind, um für Zusammenhalt in einer liberalen und freien Demokratie gegen Rechtsradikalismus zu demonstrieren.
« Bild vergrößern Sitzblockade gegen AfD-Parteitag am Samstag Foto: Christoph Rutenkolk / EPA Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), verurteilte die Attacken laut »Bild« ebenfalls. »Wer Gewalt gegen Journalisten anwendet, der greift die Demokratie an«, sagte Throm demnach. Meinungsfreiheit und Pressefreiheit seien »zentrale Säulen einer freiheitlichen Gesellschaft«.
»Widersetzen« verteidigt BlockadenDas linke Bündnis »Widersetzen« äußerte sich auf einer Pressekonferenz zu den Aktionen gegen den Parteitag nur kurz zu den Angriffen. »Wir sind nach Erfurt gekommen, um Faschisten zu blockieren.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





