
Algerien Versus Österreich: Die Vergangenheit steht auch auf dem Platz
Algerien Versus Österreich : Die Vergangenheit steht auch auf dem Platz Von Jürgen Kaube 29.06.2026, 15:55Lesezeit: 3 Min. Einsamer Jubler: Riyad Mahrez nach seinem Treffer zum 3:2 gegen ÖsterreichdpaKeine Schande von...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Algerien Versus Österreich : Die Vergangenheit steht auch auf dem Platz Von Jürgen Kaube 29. 2026, 15:55Lesezeit: 3 Min. Einsamer Jubler: Riyad Mahrez nach seinem Treffer zum 3:2 gegen ÖsterreichdpaKeine Schande von Kansas City: Im denkwürdigen Unentschieden zwischen Algerien und Österreich sind die Geister von Gijón auf komplizierte Weise präsent.
Solche historischen Hypotheken gibt es viele im Fußball. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Entscheidend, heißt es seit Adi Preißler, ist aufm Platz. Diese immergrüne Weisheit kann nicht bestritten werden.
Die Einzelheiten
Das Spiel Algeriens gegen Österreich lehrte es uns aber etwas komplizierter. Schon vorher wurde viel über die „Schande von Gijón“ geredet, jenes unwürdige Spiel, bei dem die Deutschen sich bei der WM 1982 in der Vorrunde mit den Österreichern darauf einigten, ein 1:0 genüge beiden zum Weiterkommen. Mehr als eine Halbzeit lang vermieden sie jeden Zweikampf, spielten sich freundlich den Ball zu und passten ihn meistens zum eigenen Torwart.
Das alles zulasten der Algerier. Diese Vergangenheit ragte jetzt in ein Spiel hinein, dessen Beteiligte ebenfalls die Möglichkeit hatten, sich auf ein Ergebnis zu einigen, ein Unentschieden, das beiden nützen würde – Österreich und Algerien zulasten Irans. Würden sie dieser Versuchung widerstehen?
Käme zur Schande von Gijón die Schande von Kansas City hinzu? Oder planten die Algerier eine historische Rache? -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen „Wenn der Ball tief gespielt wird, muss ich den Lauf machen“Es wurde viel verrückter. Lange Zeit kämpften beide, es ging hin und her, nachdem aber ein 2:2 erreicht war, stellten die Mannschaften von der 70. Minute an das Spielen mehr oder weniger ein.
Die Erinnerung an Gijón scheuten sie dabei nicht. Entscheidend war die Aussicht auf die nächste Runde. Bis ganz zum Schluss ein Algerier ausscherte, der naturgemäß 1982 nicht einmal geboren war, Riyad Mahrez.
Zur Verwunderung und merklichen Verärgerung auch seiner Landsleute, die mit der Aussicht, bei einem Unentschieden im Sechzehntelfinale auf die Schweiz zu treffen, gut gelebt hatten, schoss er nach zuvor 109 algerischen Pässen ohne österreichische Ballberührung in Minute 93 plötzlich das 3:2. Auf einmal drohte nun den Algeriern in der nächsten Runde Spanien und den Österreichern das Turnier-Aus. Hatte der Stürmer das vergessen, oder war es die Revanche für Gijón, die ihn motivierte?
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





