
Angela Merkel: Linkenchef Jan van Aken spricht sich für Ex-Kanzlerin als EU-Vermittlerin im Russland-Ukraine-Krieg aus
Vorstoß von Linkenchef Van Aken spricht sich für Merkel als EU-Vermittlerin im Russland-Ukraine-Krieg aus Der Kreml wollte Ex-Kanzler Schröder als Vermittler im Ukrainekrieg, in Deutschland sorgt die Personalie...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Vorstoß von Linkenchef Van Aken spricht sich für Merkel als EU-Vermittlerin im Russland-Ukraine-Krieg aus Der Kreml wollte Ex-Kanzler Schröder als Vermittler im Ukrainekrieg, in Deutschland sorgt die Personalie mehrheitlich für Ablehnung. Linkenchef Jan van Aken hat nun eine andere Idee. 42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der re:publica 2026 Foto: Chris Emil Janssen / picture alliance Linkenchef Jan van Aken hat Ex-Kanzlerin Angela Merkel als mögliche EU-Vermittlerin in Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine vorgeschlagen. »Donald Trump wird die Ukraine nicht retten«, sagte van Aken am Montag vor Journalistinnen und Journalisten in Berlin.
Die Einzelheiten
Entsprechend müsse die EU viel mehr für Verhandlungen und Diplomatie tun. Van Aken sagte, Merkel könne ausgleichend wirken. Bereits seit Mai taucht der Name der früheren Kanzlerin in der Debatte auf.
Der Kreml hatte hingegen Ex-Kanzler Gerhard Schröder als Vermittler ins Spiel gebracht. »Den finden wir alle doof«, sagte van Aken flapsig, seriös sei der Vorschlag nicht. Aber mit dem Vorstoß habe Russland erstmals überhaupt das Wort »Verhandlungen« in den Mund genommen.
Daran müsse man anknüpfen. Merkel könne er sich als seriöse Gesprächspartnerin vorstellen, die sowohl EU-Perspektiven mitdenken kann, als auch sowohl in Moskau wie Kyjiw ernst genommen werde. Dass es noch in diesem Jahr ernsthafte Gespräche zwischen beiden Kriegsländern geben wird, davon ist van Aken überzeugt.
Was Experten sagen
»Nur Europa kann die Verhandlungen voranbringen«, schob er nach. Am Sonntagabend kamen unterdessen Kanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premierminister Keir Starmer in London zusammen, um über weitere Unterstützung für die Ukraine und die Chancen für Verhandlungen mit Russland zu beraten. Wenig später traf auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein.
Putin zeigte sich gegenüber einer europäischen Beteiligung grundsätzlich offen, hat jedoch eigene Vorstellungen: Vergangene Woche traf er sich mit Schröder im Moskauer Kreml. Schröder war nach seiner Kanzlerschaft als Lobbyist bei russischen Energieunternehmen eingestiegen. Er hat sich zwar vom russischen Angriff auf die Ukraine distanziert, seine freundschaftliche Verbindung zu Putin aber weiter aufrecht gehalten.
Mehr zum Thema Gerhard Schröder als Vermittler im Ukrainekrieg? : SPD-Außenpolitiker sind offen für Putins Vorschlag Von Christian Teevs Nach Russlands Schröder-Vorstoß: Warum nun auch über Merkel als mögliche Vermittlerin im Ukrainekrieg spekuliert wird Möglicher Vermittler im Ukrainekrieg: Putin und Ex-Kanzler Schröder führten offenbar Vieraugengespräch Auf deutscher Seite wird der Vorschlag Putins als Provokation gesehen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





