
Angela Merkel: Porträt der ehemaligen Bundeskanzlerin kommt ins Kanzleramt
Altbundeskanzlerin in der Ahnengalerie »Da häng ich dann eben« – Porträt von Angela Merkel kommt ins Kanzleramt In der Ahnengalerie des Kanzleramts ist das aktuellste Bild ein Porträt von Gerhard Schröder. Das wird sich...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Altbundeskanzlerin in der Ahnengalerie »Da häng ich dann eben« – Porträt von Angela Merkel kommt ins Kanzleramt In der Ahnengalerie des Kanzleramts ist das aktuellste Bild ein Porträt von Gerhard Schröder. Das wird sich bald ändern. Das Gemälde von Angela Merkel soll kommenden Dienstag vorgestellt werden.
51 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Angela Merkel Foto: Sebastian Gollnow / dpa / picture alliance Seit viereinhalb Jahren ist Angela Merkel, 71, keine Bundeskanzlerin mehr.
Die Einzelheiten
Nun soll ihr Porträt bald endlich in der Ahnengalerie des Kanzleramts hängen. Die Altkanzlerin hadert noch mit dem Gedanken. »Es ist komisch, wenn man langsam Geschichte wird«, sagte die 71-Jährige der Wochenzeitung »Die Zeit« .
Sie versuche aber, es mit Gleichmut zu nehmen: »Da häng ich dann eben. « Im ersten Stock des Kanzleramts hängt die Ahnengalerie der Bundeskanzler der Republik, gemalt und gerahmt, von Konrad Adenauer bis Gerhard Schröder. Mit dem goldenen Konterfei des SPD-Politikers, geschaffen von Jörg Immendorff, endet die Reihe bisher.
Das wird sich bald ändern. Das Porträt von Merkel soll am kommenden Dienstag im Bode-Museum in Berlin vorgestellt werden. Oktober können Besucher es dort sehen.
Was Experten sagen
Danach soll das Bild in die Ahnengalerie im Kanzleramt kommen. Mehr zum Thema Kanzlergalerie: Der Platz neben Gerhard Schröder ist noch frei Von Philipp Wittrock Aus für Gästehaus der Regierung: Es war Merkels Schloss. Merz will es nicht mehr Aus Meseberg berichtet Sebastian Fischer Presidential Center in Chicago: Merkel als Überraschungsgast bei Einweihung von Obama-Museum Die lange Wartezeit ist nicht ungewöhnlich.
Helmut Schmidts Porträt wurde 1986 fertiggestellt, vier Jahre nach dem Ende seiner Kanzlerschaft. Bei Helmut Kohl dauerte es nach seiner Abwahl fünf Jahre, bis sein Porträt ins Kanzleramt gehängt wurde. Merkel stand dem Bericht der »Zeit« zufolge monatelang Modell für das Gemälde des bisher eher unbekannten Künstlers Jérémie Queyras.
Der 28-Jährige habe seit dem Sommer vergangenen Jahres immer wieder die ehemalige Bundeskanzlerin getroffen und diese in einem eigens dafür eingerichteten Atelier in Berlin porträtiert. Entschluss im Juni 2025Wie Merkel der »Zeit« sagte, hatte sich Queyras 2022 informell bei ihr beworben, das Porträt malen zu dürfen. Erst im Juni 2025, nach einer ersten Begegnung, habe sie sich für den Maler entschieden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





