
Angriffe auf Parteimitglieder: Ein Schlag gegen die Demokratie
Angriffe auf Parteimitglieder : Ein Schlag gegen die Demokratie Ein Kommentar von Thomas Jansen 20.05.2026, 07:02Lesezeit: 2 Min. Straßenwahlkampf in Hannover: Boris Pistorius (SPD), Verteidigungsminister, im Februar...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Angriffe auf Parteimitglieder : Ein Schlag gegen die Demokratie Ein Kommentar von Thomas Jansen 20. 2026, 07:02Lesezeit: 2 Min. Straßenwahlkampf in Hannover: Boris Pistorius (SPD), Verteidigungsminister, im Februar 2025 am SPD-StanddpaDie Demokratie lebt von Bürgern, die in Fußgängerzonen für ihre politischen Überzeugungen eintreten.
Dass sie Opfer von Angriffen werden, ist ein Alarmsignal. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wahlen allein halten keine Demokratie lebendig. Jeder hat das Recht, seine politischen Überzeugungen für sich zu behalten.
Die Einzelheiten
Niemand muss für seine Entscheidung an der Urne öffentlich geradestehen. Aber es stünde schlecht um die Bundesrepublik, wenn es nicht auch Bürger gäbe, die bereit wären, mehr zu tun: für ihre politischen Überzeugungen zu werben und zu streiten. Und zwar jenseits des professionellen Politikbetriebs in Berlin.
Genau das tun all jene namenlosen Parteimitglieder und Kommunalpolitiker, die am Wochenende, wenn andere Ausflüge unternehmen, auf Supermarktparkplätzen und in Fußgängerzonen ihre Stände aufbauen, um mit Passanten ins Gespräch zu kommen. Sie halten ihren Kopf hin für das, was im politischen Berlin passiert. Ohne Bodyguard und PR-Berater gehen sie aus ihrer Blase heraus.
Sie setzen sich ungefiltert anderen Meinungen aus und bekommen den geballten Frust im Land zu spüren. Ein Angriff auf AfD-Mitglieder ist nicht weniger schlimmVor allem diese Fußsoldaten der Demokratie sind die Leidtragenden der drastischen Zunahme von Angriffen auf Parteimitglieder und Politiker im vergangenen Jahr. Das Plus von 40 Prozent hängt auch mit der Bundestagswahl zusammen.
Was Experten sagen
Das ist eine Erklärung, macht die Sache aber nicht besser. Auch dass nur ein kleiner Teil der Angriffe Gewaltdelikte waren, ist kein Grund zur Verharmlosung. Bei Beleidigungen und anderen verbalen Angriffen lässt sich oft schwer beurteilen, ob der Anstieg darauf zurückzuführen ist, dass sie heute häufiger gemeldet werden, oder ob sie tatsächlich zugenommen haben.
Auch das Meldeverhalten der Parteien kann unterschiedlich sein.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




