
Anholt: Dänemark bricht Wal-Bergung vorübergehend ab
Vor Insel Anholt Dänemarks Umweltbehörde warnt vor Explosion des Walkadavers Der Abtransport des toten Buckelwals vor der Urlaubsinsel Anholt ist vorerst gescheitert, nun sucht ein Team nach Alternativen. Die dänische...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Vor Insel Anholt Dänemarks Umweltbehörde warnt vor Explosion des Walkadavers Der Abtransport des toten Buckelwals vor der Urlaubsinsel Anholt ist vorerst gescheitert, nun sucht ein Team nach Alternativen. Die dänische Umweltbehörde treibt angesichts des Zustands des Kadavers eine Sorge um. 29 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Aufgeblähter Walkadaver vor der Insel Anholt: Transportversuche gescheitert Foto: News5 / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Dänemark wollte den mehrfach gestrandeten Wal am Donnerstag eigentlich in einen Hafen schleppen – doch die Aktion wurde vorerst abgebrochen.
»Es war nicht möglich, den Transport durchzuführen«, schreibt das dänische Umweltministerium in einer Mitteilung. Nach mehreren Versuchen sei der Wal auf einer Sandbank etwas entfernt vom Ufer gestrandet. Ursprünglich wollte sich Dänemark nicht in das Schicksal des verendeten Buckelwals einmischen.
Weil der Kadaver aber direkt vor der Insel Anholt strandete, einer beliebten Urlaubsinsel, sollte er dann doch geborgen werden. Der Wal lag an einem gut besuchten Strand im flachen Wasser und könnte dort nach Einschätzung der Umweltbehörde Anwohner und Touristen stark beeinträchtigen. Mithilfe von Schiffen der dänischen Behörden und Fachleuten vor Ort wurde der Wal ins tiefere Gewässer geschleppt.
Was Experten sagen
Von dort sollte er weiter in den Hafen von Grenaa transportiert werden. Ein Notfallteam suche nun nach alternativen Möglichkeiten für den Transport, heißt es in der Mitteilung. »Das Ziel bleibt, den Wal in den Hafen von Grenaa zu bringen, da die dortigen Einrichtungen für die weiteren Arbeiten im Zusammenhang mit der Autopsie und der Entnahme wissenschaftlicher Proben am besten geeignet sind.
« Voraussichtlich sei das aber erst nach dem Pfingstwochenende möglich. Die dänische Umweltbehörde hatte bereits davor gewarnt, sich dem Tier zu nähern, da Ansteckungsgefahr bestehe. Außerdem könnte der Kadaver explodieren: Auf Bildern des Livestreamanbieters News5 war zu sehen, dass er inzwischen extrem aufgebläht von Fäulnisgasen ist.
Mehr zum Thema Toter Buckelwal in Dänemark: »Ihr solltet kommen und den Wal holen« Aus Anholt berichtet Christoph Scheuermann Freilassung von Buckelwal: Walschützer Jeff Foster erhebt schwere Vorwürfe gegen Seeleute Von Marc Hasse und Martin Schlak Aktionismus um Buckelwal: Als würde man bei einem Herzinfarkt den besten Freund anrufen – und nicht den Notarzt Ein Kommentar von Julia Merlot Zuvor war das geschwächte Tier mehrfach an der deutschen Ostseeküste gestrandet. Vor einigen Wochen hatte eine private Initiative es zur Nordsee transportiert und freigesetzt. Später wurde der Wal tot vor Anholt angeschwemmt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




