
Anholt, Dänemark: So soll die Wal-Obduktion ablaufen
Nach missglückter Rettungsaktion Der Wal liegt noch vor Anholt, morgen soll er obduziert werden Woran ist der mehrfach gestrandete Wal gestorben? Wochen nach seinem Tod soll die öffentliche Obduktion ab Donnerstag...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Nach missglückter Rettungsaktion Der Wal liegt noch vor Anholt, morgen soll er obduziert werden Woran ist der mehrfach gestrandete Wal gestorben? Wochen nach seinem Tod soll die öffentliche Obduktion ab Donnerstag Antworten liefern. Ein Experte warnt: Das Prozedere ist nichts für schwache Nerven.
36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Wal vor der Obduktion: An den Bergungsversuchen gab es viel Kritik Foto: Kai Moorschlatt / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Der Kadaver des mehrfach gestrandeten Buckelwals liegt weiter vor der dänischen Insel Anholt. Am Donnerstag wollen Tierärzte und Wal-Experten den Kadaver untersuchen und wissenschaftliche Proben entnehmen. Presse und Öffentlichkeit dürfen dabei zusehen.
Der dänische Wal-Forscher Peter Teglgaard Madsen warnte allerdings: Das werde nichts für schwache Nerven. »Der Gestank ist überwältigend«, sagte er vergangene Woche dem SPIEGEL. Außerdem bestehe die Gefahr einer Explosion, bei der kiloschwere Fleischbrocken durch die Luft fliegen könnten.
Was Experten sagen
»Deshalb entgasen wir den Wal am Anfang mit einem scharfen Sektionsmesser an einem langen Stiel. Das ist Übungssache, wie eine Bombe zu entschärfen. « (Das ganze Interview mit Madsen lesen Sie hier .
) Ein Bergungsteam hatte den Kadaver am Wochenende aus dem flachen Wasser auf den Strand gezogen. Der Wal hatte da bereits zwei Wochen tot vor der Insel gelegen. Mithilfe eines Radladers wurde Anfang der Woche der sandige Untergrund rund um den Wal geglättet.
Anschließend wurden einige Metallplatten ausgelegt und Container bereitgestellt. So soll die Obduktion ablaufenAm Donnerstagnachmittag soll das Untersuchungsteam mit der Fähre auf der kleinen Urlaubsinsel ankommen. Die Obduktion soll dann etwa sechs Stunden dauern.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





