
Antarktis: Studie zeigt psychische Belastungen durch monatelange Isolation
Studie in einer Antarktisstation Isolation im Eis könnte Paranoia schüren und Teamgeist zermürben Zwölf Forschende haben monatelang an einem der entlegensten Orte der Erde auf engstem Raum gearbeitet. Was das mit ihrer...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Studie in einer Antarktisstation Isolation im Eis könnte Paranoia schüren und Teamgeist zermürben Zwölf Forschende haben monatelang an einem der entlegensten Orte der Erde auf engstem Raum gearbeitet. Was das mit ihrer psychischen Verfassung machte, könnte für Mond- und Marsmissionen relevant sein. 32 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Die Antarktisstation Concordia Foto: Jessica Studer / EurekAlert / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Wenn Menschen monatelang abgeschieden in einer kleinen Gruppe leben, werden sie einsam, misstrauisch und angespannt.
Darunter leiden der Zusammenhalt und die Leistungsfähigkeit. Das jedenfalls legt eine Studie nahe, in der das Verhalten eines Forschungsteams in einer Antarktisstation untersucht wurde. »Bei längerer Isolation stärkt ständige Nähe Beziehungen nicht unbedingt, sondern kann viel mehr Spannungen, Misstrauen und psychische Belastungen verstärken«, berichten Forschende mehrerer Universitäten , darunter Zürich, Bern und Würzburg.
Dies sollte man bei künftigen Weltraummissionen berücksichtigen. Das Autorenteam untersuchte zehn Monate lang die zwölfköpfige Besatzung der französisch-italienischen Antarktisstation Concordia, die an einem der entlegensten Orte der Erde auf etwa 3200 Metern Höhe liegt. Im antarktischen Winter von Mitte Februar bis Mitte November kann niemand die Station erreichen.
Was Experten sagen
In dieser Zeit lebte und arbeitete die Besatzung völlig abgeschieden. Die zwölf Forschenden trugen Sensoren, die erfassten, wann sie sich wie lange mit wem trafen, und sie füllten mehrfach Fragebögen aus. Dabei ging es unter anderem um Teamdynamik, soziales Miteinander, Misstrauen und Einsamkeit.
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Aber das ist natürlich weit entfernt von einem paranoiden Verfolgungswahn wie bei schweren psychischen Erkrankungen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





