
Antarktis: Wissenschaftler wollen Rätsel um Eisschild gelöst haben
Tektonische Verschiebung Wissenschaftler wollen Rätsel um Eisschild der Antarktis gelöst haben Wie konnte sich der Eispanzer der Antarktis bilden, obwohl es für Gletscher auf der Erde damals zu warm war? Forscher haben...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Tektonische Verschiebung Wissenschaftler wollen Rätsel um Eisschild der Antarktis gelöst haben Wie konnte sich der Eispanzer der Antarktis bilden, obwohl es für Gletscher auf der Erde damals zu warm war? Forscher haben ein Gebirge auf dem Kontinent genauer in den Blick genommen und eine Erklärung gefunden. 20 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Gletscher in der Antarktis Foto: Johan Ordonez / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Der Eisschild der Ostantarktis ist vermutlich entstanden, weil sich ein Gebirge hob.
Durch diesen Prozess seien Hochplateaus und Gebirgszüge entstanden, auf denen sich Schnee und Eis dauerhaft ansammeln konnte, schreiben Forschende um Thomas Gernon von der University of Southampton im Fachmagazin »Science« . Der ostantarktische Eispanzer ist der größte und älteste Eisschild der Erde. Er entstand vor 34 Millionen Jahren.
Bislang vermuteten Forscher, dass damals die Menge an Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre zurückging und in der Folge die Temperaturen global sanken. Die ersten Gletscher bildeten sich allerdings bereits, als das Klima noch relativ mild war. Wäre der Rückgang des Kohlenstoffdioxids die alleinige Ursache, hätte sich zudem zur selben Zeit auch die nördliche Hemisphäre abkühlen müssen, schreibt die Forschungsgruppe.
Was Experten sagen
Diese sei allerdings erst mehr als 20 Millionen Jahre später vergletschert. Oberhalb der SchneegrenzeDie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzten verschiedene Computermodelle, um den Zusammenhang zwischen Tektonik, Klima und Eiswachstum zu untersuchen. Sie nahmen dabei unter anderem das ostantarktische Gamburzew-Gebirge in den Blick.
Nachdem vor rund 120 Millionen der Superkontinent Gondwana zerbrach, kam es der Analyse zufolge zu tektonischen Verschiebungen. Das Innere der Antarktis habe sich allmählich angehoben. Lag das Gamburzew-Gebirge zuvor auf 1500 Meter Höhe, ragte die Hälfte der Fläche danach mehr als 2000 Meter auf – und lag damit über der Schneegrenze.
Schnee und Eis hätten sich das ganze Jahr halten können, obwohl das umgebende Südpolarmeer vergleichsweise warm blieb, schreibt die Forschungsgruppe. Mehr zum Thema Sieben Atome als Beweis: Wie Forscher im antarktischen Eis die Spur einer fernen Sternexplosion fanden Von Christoph Seidler Die Augenzeugin: »Ich ziehe mir sieben Schichten an« Aufgezeichnet von Alessandra Röder In der Folge seien zudem Klimarückkopplungen aufgetreten, so die Forschenden. So nehme kältere Luft weniger Wasserdampf auf.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





