
ARD, ZDF, Deutschlandradio: Einnahmen sanken 2025 um 20 Millionen Euro
ARD, ZDF und Deutschlandradio Einnahmen aus Rundfunkbeitrag sinken um 20 Millionen Euro Die öffentlich-rechtlichen Sender erhielten 2025 weniger Geld aus dem Rundfunkbeitrag, die Mindereinnahmen belaufen sich auf gut...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. ARD, ZDF und Deutschlandradio Einnahmen aus Rundfunkbeitrag sinken um 20 Millionen Euro Die öffentlich-rechtlichen Sender erhielten 2025 weniger Geld aus dem Rundfunkbeitrag, die Mindereinnahmen belaufen sich auf gut zwei Prozent. Das hat vor allem mit der Zahl der gemeldeten Wohnungen zu tun. 43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Rundfunk-Apps: Weniger beitragspflichtige Wohnungen Foto: Marcus Brandt / dpa Die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag sind im vergangenen Jahr gesunken. Die Gesamterträge für ARD, ZDF und Deutschlandradio sowie die Medienregulierer lagen 2025 bei rund 8,72 Milliarden Euro, wie der Beitragsservice in Köln mitteilte.
Die Einzelheiten
Im Jahr zuvor waren es noch 8,74 Milliarden Euro. Laut Beitragsservice war der leichte Rückgang erwartet worden. Die Gründe dafür seien vorwiegend, dass es weniger beitragspflichtige Wohnungen gibt.
Im Vergleich zu den Vorjahren bewegt sich der Wert allerdings weiter auf hohem Niveau (2023: rund 9,02 Milliarden Euro, 2022: rund 8,57 Milliarden Euro, 2021: 8,42 Milliarden Euro). Seit 2018 liegen die Gesamterträge jeweils bei mehr als 8 Milliarden Euro. Klage vor dem BundesverfassungsgerichtIn Deutschland zahlen Haushalte, Organisationen und Firmen den Rundfunkbeitrag.
Er liegt derzeit bei monatlich 18,36 Euro. Die Zahl der gemeldeten Wohnungen sank 2025 um 0,18 Prozent auf insgesamt rund 40,4 Millionen. Unter den einzelnen Rundfunkanstalten entfiel der größte Anteil auf das ZDF mit rund 2,2 Milliarden Euro.
Was Experten sagen
Danach folgten die größten ARD-Anstalten Westdeutscher Rundfunk (WDR, rund 1,3 Milliarden Euro), Südwestrundfunk (SWR, rund 1,1 Milliarden Euro) und Norddeutscher Rundfunk (NDR, rund 1,1 Milliarden Euro). Der niedrigste Betrag entfiel auf Radio Bremen mit rund 47 Millionen Euro. Mehr zum Thema Diskussion über Programminhalte: Klagen zum Rundfunkbeitrag bleiben erfolglos Von 2027 an: Kommission empfiehlt höheren Rundfunkbeitrag Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird derzeit sowohl politisch als auch juristisch debattiert.
ARD und ZDF klagen vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, weil die Länder eine von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfohlene Erhöhung um 58 Cent ab Januar 2025 nicht umgesetzt haben. Die Länder argumentieren dagegen, der Finanzbedarf der Sender sei trotz des unveränderten Beitrags gedeckt. Der Beitragsservice hat seinen Sitz in Köln und ist eine Verwaltungsgemeinschaft von ARD, ZDF und Deutschlandradio.
Er ging 2013 aus der Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) hervor.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.



