
Ausrichtung der Emirate: „Iran hat das deutliche Signal erhalten, dass es als Feind angesehen wird“
Ausrichtung der Emirate : „Iran hat das deutliche Signal erhalten, dass es als Feind angesehen wird“ Von Christoph Ehrhardt, Abu Dhabi 27.06.2026, 10:11Lesezeit: 6 Min. Aufsteigender Rauch nach einem Angriff Irans auf...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Ausrichtung der Emirate : „Iran hat das deutliche Signal erhalten, dass es als Feind angesehen wird“ Von Christoph Ehrhardt, Abu Dhabi 27. 2026, 10:11Lesezeit: 6 Min. Aufsteigender Rauch nach einem Angriff Irans auf Fudschaira am 3.
MärzAFPDie Golfstaaten ringen nach dem Irankrieg um ihren außenpolitischen Kurs. Die Emirate gehen eigene Wege – und suchen die engere Kooperation mit Israel. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App In Abu Dhabi kursiert die Geschichte über eine Loyalitätsweltkarte.
Die Einzelheiten
Dort, so heißt es, markiere die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate andere Länder – je nachdem, wie entschieden und tatkräftig sie die Golfmonarchie im Irankrieg unterstützt haben. Tatsächlich spielt diese Frage bei der zukünftigen Ausrichtung emiratischer Außenpolitik eine entscheidende Rolle. „Die Beziehungen des Landes werden gerade einer Neubewertung unterzogen“, erklärt Nadim Koteich, ein Beobachter mit engen Kontakten in die Regierung.
„Und dabei wird eben genau hingeschaut, auf wen sich die Emirate verlassen könnten – und auf wen nicht. “ Der Krieg war eine einschneidende Erfahrung für das Land. „Es war die größte Herausforderung seit seiner Gründung 1971“, sagt Koteich.
Mehr als jedes andere Land waren die Emirate in der bewaffneten Konfrontation unter iranischen Raketen- und Drohnenbeschuss geraten. Jetzt zieht die Führung ihre Lehren daraus. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Die gesamte Nachbarschaft ist dabei, ihre strategische Ausrichtung neu zu justieren. Die Monarchen am Golf stehen allesamt vor ähnlichen Problemen. Eigentlich würden sie sich lieber den volkswirtschaftlichen Umbauarbeiten widmen, um unabhängiger von den Öleinnahmen zu werden.
Dafür brauchen sie Ruhe. Doch die Golfstaaten haben durch den Krieg erfahren müssen, dass sowohl Abschreckung als auch Entspannungspolitik gegenüber Iran weniger verlässliche Ergebnisse bringen. Sie haben gelernt, dass Bündnisse weniger absolut sind und Krisen schwieriger zu beherrschen.
Sie wollen unabhängiger werden vom Schutz der Vereinigten Staaten, die an Vertrauen eingebüßt haben. Gemeinsam mit Israel hatte Präsident Donald Trump einen Waffengang entfesselt, den die arabischen Golfstaaten eigentlich vermeiden wollten. Jetzt will Trump einen Ausweg aus der Konfrontation erzwingen, was ebenso Skepsis hervorruft.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





