
Bahn-Infrastruktur: Pro-Kopf-Ausgaben des Bundes steigen auf 222 Euro
Auswertung zur Bahn-Infrastruktur Bund hat im vergangenen Jahr 222 Euro pro Kopf ins Schienennetz investiert Deutschland steckt deutlich mehr Geld in die Bahn-Infrastruktur. Laut einer Auswertung stiegen die...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Auswertung zur Bahn-Infrastruktur Bund hat im vergangenen Jahr 222 Euro pro Kopf ins Schienennetz investiert Deutschland steckt deutlich mehr Geld in die Bahn-Infrastruktur. Laut einer Auswertung stiegen die Pro-Kopf-Ausgaben fürs Schienennetz 2022 deutlich. 23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Bauarbeiter auf Schienen nahe Schwerin: Mehr Ausgaben fürs Schienennetz Foto: Jens Büttner / dpa Zahlreiche Baustellen sorgen bei der Bahn für Ausfälle und Verspätungen. Zugleich zeigen sie, dass Geld in den Aufbau der maroden Infrastruktur gesteckt wird.
Die Einzelheiten
So hat der Bund im vergangenen Jahr 222 Euro pro Kopf in das Schienennetz investiert. Das geht aus einer Auswertung des Interessenverbands Allianz Pro Schiene und der Unternehmensberatung SCI Verkehr hervor. Die Investitionen stiegen damit erneut deutlich.
2024 lagen die Pro-Kopf-Ausgaben noch bei 198 Euro. Die Allianz pro Schiene appelliert an die Bundesregierung, das hohe Niveau dauerhaft zu sichern und insbesondere für den Kapazitätsausbau im Schienennetz langfristig mehr Mittel bereitzustellen. »Investitionen ins Schienennetz dürfen nicht Jahr für Jahr davon abhängig gemacht werden, wie viel im Bundeshaushalt übrig bleibt.
Der Bund muss endlich eine verlässliche Finanzierung über mehrere Jahre aufbauen, wie es etwa in der Schweiz seit vielen Jahren der Fall ist«, sagte Verbandsgeschäftsführer Dirk Flege. Schienennetz wird mit Note 3,0 bewertetDas Schienennetz in Deutschland ist trotz milliardenschwerer Investitionen weiterhin in einem schlechten Zustand. Nach Angaben der für die Infrastruktur zuständigen Bahn-Tochter DB InfraGo wurden 2025 rund 26.
Was Experten sagen
000 Baustellen absolviert. Die Zustandsnote des Netzes blieb dadurch laut dem aktuellsten Bericht bei 3,0. Der Zustand des Netzes wird jedes Jahr mit Schulnoten bewertet.
Alle Anlagen mit einer Note von 4 oder schlechter gelten in dem Bericht, den die Bahn selbst erstellt, als erneuerungsbedürftig. Mehr zum Thema Ausfall in der Nacht: Wieso ein Funknetz aus den Neunzigern die Bahn lahmlegen konnte 6 Min Zur Merkliste hinzufügen 6 Min Zur Merkliste hinzufügen Zugverkehr: Wird Bahnfahren teurer, weil die Bundesregierung eine wichtige Reform verzögert? Von David Böcking und Martin Hesse 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen Viele Strecken sind nicht nur sanierungsbedürftig, sie gelten auch als überlastet.
Zugleich möchten neue Wettbewerber in den Markt einsteigen. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder begrüßt das. »Im Grundsatz kann man überhaupt nichts gegen Wettbewerb auf der Schiene haben, aus Kundensicht jedenfalls überhaupt nicht«, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





