
Japan: Bär dringt in Küche ein und durchwühlt Kühlschrank
Vorfall in Japan Bär dringt in Küche ein und durchwühlt Kühlschrank Auf Nahrungssuche stoßen in Japan immer mehr Bären in besiedelte Gebiete vor. Für Menschen kann das gefährlich werden – es gab bereits Tote. Schulen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Vorfall in Japan Bär dringt in Küche ein und durchwühlt Kühlschrank Auf Nahrungssuche stoßen in Japan immer mehr Bären in besiedelte Gebiete vor. Für Menschen kann das gefährlich werden – es gab bereits Tote. Schulen führen spezielle Sicherheitsübungen durch.
30 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ein Braunbär in der Präfektur Hokkaido (Symbolbild) Foto: AFLO / IMAGO Eine Familie in Nordjapan hat die Polizei gerufen, nachdem ein Bär den Kühlschrank geöffnet und dann den Inhalt verstreut hatte.
Die Einzelheiten
Fußspuren deuteten darauf hin, dass das Tier anschließend »durch eine Hintertür neben der Küche wieder hinausgelangt ist«, wie ein Beamter am Mittwoch sagte. Anschließend habe das Tier vor dem Haus in einer Tonne mit Lebensmittelabfällen nach Nahrung gesucht. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge am Montagabend in Shizukuishi in der Präfektur Iwate.
In den vergangenen Tagen hätten dort mindestens vier weitere Haushalte Bäreneinbrüche gemeldet, sagte der Polizeibeamte. Behörden führen Notfallübungen an Schulen durchIn Japan kommen in letzter Zeit immer öfter Bären in besiedelte Gebiete. April gab es nach offiziellen Angaben mindestens fünf Todesfälle durch Bärenattacken, alle in der nördlichen Region Tohoku.
Die japanischen Medien berichten regelmäßig über Bärensichtungen in Einkaufszentren, Parks und an Schulen. Wegen der zunehmenden Gefahr installieren die Behörden im ganzen Land Hunderte Überwachungskameras. Wie die Deutsche Welle Ende Juni berichtete , sind »Bear Drills« inzwischen auch Teil von Sicherheitsübungen an Schulen.
Was Experten sagen
Dabei werden Angriffe durch Bären mit Kostümen nachgestellt, bei der Aufklärung kommen Drohnen zum Einsatz. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.
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Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center Zur Datenschutzerklärung In Japan leben zwei Bärenarten: der asiatische Schwarzbär, auch Kragenbär genannt, sowie der größere Braunbär. Fachleute führen die Zunahme der Angriffe auf Menschen auf die schnell wachsende Bärenpopulation und die zunehmende Entvölkerung ländlicher Gebiete in Japan zurück. Im vergangenen Jahr gab es in Japans Wäldern zudem wenige Eicheln, sodass die Bären sich auch in urbanen Gebieten auf Nahrungssuche machten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





