
China: Plus 4,3 Prozent - Wirtschaft wächst im zweiten Quartal schwächer als erwartet
Plus 4,3 Prozent Chinas Wirtschaft wächst im zweiten Quartal schwächer als erwartet Die staatlichen Statistiker machen »äußere Faktoren« verantwortlich: Chinas Wirtschaft hat das schwächste Quartalswachstum seit fast...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Plus 4,3 Prozent Chinas Wirtschaft wächst im zweiten Quartal schwächer als erwartet Die staatlichen Statistiker machen »äußere Faktoren« verantwortlich: Chinas Wirtschaft hat das schwächste Quartalswachstum seit fast vier Jahren verzeichnet. 27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Der Hafen von Qingdao Foto: Das Wachstum der chinesischen Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal wegen einer schwachen Inlandsnachfrage und des Ölpreisschocks im Zuge des Irankriegs stärker als erwartet verlangsamt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von April bis Juni um 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie das nationale Statistikamt in Peking mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Wachstum von 4,5 Prozent gerechnet.
Die Einzelheiten
Es war das schwächste Quartalswachstum seit Ende 2022. Im ersten Quartal hatte das Plus noch 5,0 Prozent betragen. Im gesamten ersten Halbjahr wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im Vorjahresvergleich um 4,7 Prozent.
Für das Gesamtjahr strebt die chinesische Regierung ein Wachstum zwischen 4,5 und 5 Prozent an. Bild vergrößern Laden in Peking: Inlandsnachfrage in China bleibt schwach Foto: Andy Wong / AP Die Zahlen zeichnen das Bild einer zunehmend zweigeteilten Wirtschaft. Industrie und Außenhandel entwickeln sich weiterhin vergleichsweise stark.
Konsum, Investitionen und Immobilienmarkt bleiben dagegen schwach. Die starke Auslandsnachfrage stützt Chinas Industrie, führt bislang aber nicht zu einer breiten Erholung im Inland. Der Rückgang des Wachstums im zweiten Quartal sei auf »äußere Faktoren« zurückzuführen, sagte der Vize-Kommissar des Statistikamtes Mao Shengyong.
Was Experten sagen
Er nannte etwa die Konfliktlage im Nahen Osten und ein langsameres Wachstum der Weltwirtschaft. In China sei besonders die Petrochemie-Branche betroffen gewesen. Alle anderen Sektoren hätten sich jedoch normal entwickelt, erklärte er.
Starker Export, schwache Nachfrage im InlandIm gesamten ersten Halbjahr wuchs die Industrieproduktion nach Angaben der Statistikbehörde um 5,4 Prozent. Im Juni legte sie um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Vor allem die internationale Nachfrage nach Halbleitern, Computertechnik und Autos stützt die chinesischen Hersteller.
Mehr zum Thema Chinas Expansionsdrang: »Wir lassen unsere Kronjuwelen aufkaufen«Ein Interview von Kathrin Werner 8 Min Zur Merkliste hinzufügen 8 Min Zur Merkliste hinzufügen Plus 20 Prozent: KI-Boom schiebt Chinas Exporte deutlich an 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Das zeigte sich auch in den am Vortag veröffentlichten Handelszahlen. Die Exporte stiegen im Juni in US-Dollar gerechnet um 27 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, die Importe legten um 36 Prozent zu. Der Exportboom dürfte allerdings die Handelskonflikte weiter verschärfen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





