
Bahrain meldet iranischen Drohnenangriff
Eskalation in Nahost Bahrain meldet iranischen Drohnenangriff Teherans Hardliner betrachten Bahrain bis heute als abtrünnige Provinz. Nun meldet Bahrain, wo mehrheitlich Schiiten unter der Herrschaft eines sunnitischen...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Eskalation in Nahost Bahrain meldet iranischen Drohnenangriff Teherans Hardliner betrachten Bahrain bis heute als abtrünnige Provinz. Nun meldet Bahrain, wo mehrheitlich Schiiten unter der Herrschaft eines sunnitischen Königs leben, Beschuss aus Iran. 47 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Blick auf die Skyline von Manama Foto: Cindy Riechau / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Bahrain hat Drohnenangriffe aus Iran gemeldet.
Das Außenministerium teilte mit, mehrere iranische Drohnen hätten am frühen Morgen Ziele in dem Golfstaat angegriffen. Das Ministerium verurteilte die Angriffe auf das Schärfste und warf Iran eine »eklatante Verletzung« der Souveränität des Landes und eine »Sabotage« der Friedensbemühungen vor. Nach US-Angriffen auf Ziele in Iran hatte Teheran nach eigenen Angaben am Samstag Gegenangriffe auf US-Einrichtungen in der Golfregion ausgeführt.
Das iranische Außenministerium warf Washington seinerseits einen »eklatanten Verstoß« gegen das zwischen beiden Ländern geschlossene Rahmenabkommen vor. Das US-Militär hatte zuvor mitgeteilt, es habe als Reaktion auf einen iranischen Angriff auf ein Frachtschiff in der Straße von Hormus iranische Raketen- und Drohnenlager sowie Radaranlagen attackiert. Mehr zum Thema Nach Attacke auf Frachtschiff: USA greifen Ziele in Iran an – Revolutionswächter melden Gegenschläge US-Außenminister Marco Rubio hatte bereits vor den jüngsten Auseinandersetzungen während seiner Reise durch die Golfregion am Donnerstag betont, dass Washington in den Verhandlungen mit Teheran keine »Einigung um jeden Preis« suche.
Was Experten sagen
Ein Zankapfel ist weiterhin der künftige Status der Straße von Hormus. Während Iran Schiffe davor warnte, die Meerenge ohne Genehmigung zu passieren, bestand Rubio darauf, dass auch künftig eine freie Durchfahrt möglich sein müsse. Zustimmung bekam er vom Sultanat Oman, durch dessen Gewässer ein Großteil der Schifffahrtsrouten verläuft.
Bei einem Treffen mit Mitgliedern des Golf-Kooperationsrats in Bahrain sagte Rubio, die USA wünschten sich ein Abkommen mit Iran, »aber nicht um jeden Preis«. Stattdessen wollten die USA sicherstellen, dass die Übereinkunft in keiner Weise »die Stabilität oder den Wohlstand unserer Partner in der Golfregion untergräbt«. Bild vergrößern Marco Rubio und der König von Bahrain Foto: Polaris / laif Nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf Iran Ende Februar hatten vor allem die Golfstaaten unter Vergeltungsattacken Teherans gelitten.
Iran hatte die Angriffe, unter anderem auf die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar, mit der Unterstützung der Länder für die USA gerechtfertigt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





