
Berlin: Überfall auf Geldtransporter – 22-Jähriger zu 14 Jahren Haft verurteilt
Prozess in Berlin Überfall auf Geldtransporter – 22-Jähriger zu 14 Jahren Haft verurteilt Bei einem Überfall auf einen Geldtransporter in Berlin erbeuteten die Täter 2,4 Millionen Euro. Ein Mann feuerte dabei mit einem...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Prozess in Berlin Überfall auf Geldtransporter – 22-Jähriger zu 14 Jahren Haft verurteilt Bei einem Überfall auf einen Geldtransporter in Berlin erbeuteten die Täter 2,4 Millionen Euro. Ein Mann feuerte dabei mit einem Sturmgewehr auf den Wagen. Nun hat ein Gericht mehrere Urteile gefällt.
58 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Landgericht Berlin Foto: Jens Kalaene / dpa Als das Gericht das Urteil verkündete, kam es zu tumultartigen Szenen: Menschen im Publikum riefen Beleidigungen gegen das Gericht, mehrere Störer mussten unter Begleitung von Justizwachtmeistern den Gerichtssaal verlassen.
Die Einzelheiten
Wegen eines bewaffneten Überfalls auf einen Geldtransporter in Berlin-Marzahn sind drei Männer verurteilt worden. 14 Jahre Haft wegen versuchten Mordes und besonders schweren Raubes ergingen gegen einen 22-Jährigen. Er habe bei der Tat im März 2025 eine Kriegswaffe eingesetzt, so das Berliner Landgericht.
Bei dem Überfall hatten die Täter 26 Geldkassetten mit rund 2,4 Millionen Euro geraubt, allerdings kamen sie mit der Beute nicht weit. Ein 21-Jähriger erhielt eine Jugendstrafe von sechseinhalb Jahren wegen besonders schweren Raubes, gegen einen 26-Jährigen verhängte das Gericht wegen Beihilfe eine Strafe von zweieinhalb Jahren. Ein vierter Angeklagter wurde freigesprochen.
22-Jähriger feuerte mit Sturmgewehr auf TransporterEiner der Angeklagten sei in einem Auto mit Blaulicht auf den Geldtransporter zugefahren, heißt es im Urteil. Der Transporter sei ausgebremst worden. Der damals 22-Jährige habe die Frontscheibe mit schwarzer Farbe besprüht und dann mit einem Sturmgewehr ohne Sichtkontakt »zielgerichtet auf die Frontscheibe in Höhe des Beifahrers geschossen«, so Richter Vogl.
Was Experten sagen
Er habe aus Habgier gehandelt und eine mögliche Tötung billigend in Kauf genommen. Weitere Täter hätten den Transporter von hinten blockiert und aufgebrochen. Die Insassen des Geldtransporters blieben äußerlich unverletzt.
Laut Anklage nahmen die Täter 26 der 107 geladenen Kassetten mit, setzten eines der Tatfahrzeuge in Brand und flüchteten mit dem weiteren Auto. Bereits kurz nach der Tat hatte die Polizei auf einem Gewerbegelände in Berlin-Neukölln das Fluchtauto, Tatwerkzeug und auch die Beute sichergestellt. Die Angeklagten wurden rund zwei Monate später festgenommen.
Der 21-Jährige hatte im Prozess gestanden. Mehr zum Thema Fahndung in Berlin: Vermummte überfallen Geldtransporter auf dem Kurfürstendamm Die Staatsanwaltschaft hatte Haftstrafen zwischen vier und zwölf Jahren beantragt. Die Verteidiger von drei Angeklagten plädierten auf Freispruch, für den geständigen 21-Jährigen forderte die Verteidigung eine Jugendstrafe von maximal vier Jahren.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





