
Berlins Bürgermeister: Ganz kleines Tennis
Berlins Bürgermeister : Ganz kleines Tennis Ein Kommentar von Jochen Buchsteiner, Berlin 11.07.2026, 08:06Lesezeit: 2 Min. Am Ende doch noch am Tatort: Bürgermeister Kai Wegner erkundigt sich – hier am 6. Januar, drei...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Berlins Bürgermeister : Ganz kleines Tennis Ein Kommentar von Jochen Buchsteiner, Berlin 11. 2026, 08:06Lesezeit: 2 Min. Am Ende doch noch am Tatort: Bürgermeister Kai Wegner erkundigt sich – hier am 6.
Januar, drei Tage nach dem Anschlag aufs Berliner Stromnetz – nach der Lage. dpaBerlins Regierender Bürgermeister hat sein Ansehen buchstäblich verspielt. Kai Wegners später Rückzug macht es der CDU nicht gerade leicht.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Seit den Tagen Richard von Weizsäckers sind die Berliner nicht mehr verwöhnt von politischem Format. Im Rathaus regierten überwiegend Mittelmaß und Provinzialität, die auch in einer Metropole gedeihen können. Jahrzehntelang wurde die Hauptstadt ineffizient verwaltet und unter ihren Möglichkeiten repräsentiert, national wie international.
Das Ergebnis lässt sich besichtigen. Gegenüber anderen Millionenstädten wie Hamburg oder München wirkt Berlin wie der verwahrloste größere Bruder. In einer Kolumne war unlängst vom „Bundesdrecksloch“ zu lesen.
Kai Wegner, der seit zweieinhalb Jahren mit der SPD im Roten Rathaus koaliert, führte die Hauptstadt nicht kraftloser als die meisten seiner Vorgänger. Einen neuen Tiefpunkt erreichte der CDU-Mann nur in der Disziplin Integrität. Dass er am Tag nach dem Sprengstoffanschlag auf das Berliner Stromnetz mit seiner Lebenspartnerin (und Senatskollegin im Bildungsressort) Tennis spielte, mochte noch als Instinktlosigkeit durchgehen.
Was Experten sagen
Von anderer Qualität waren seine Angaben rund ums Match, mit denen die Berliner ganz offenkundig über seinen Arbeitseinsatz getäuscht werden sollten. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Der letzte Ballwechsel in einem schon lange verlorenen MatchTelefonate, die der Bürgermeister mit relevanten Behörden am 3.
Januar geführt haben wollte, fanden so nicht statt. Zeitpunkte, zu denen er angeblich zum Hörer gegriffen hatte, entpuppten sich als erfunden. Dass diese Unwahrheiten ans Licht kamen, hat die Öffentlichkeit nicht zuletzt dem Informationsfreiheitsgesetz zu verdanken, auf dessen Grundlage Journalisten die Senatskanzlei nun mit gerichtlichem Druck zur Auskunft zwangen.
Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. jetzt lesen Für Wegner war es nur der letzte Ballwechsel in einem lange verlorenen Spiel. Schon als er sich im März auf einer Pressekonferenz verteidigen musste, sprach kein souveräner Bürgermeister mehr, sondern ein sichtbar Überführter, der sich mit juristisch vorgestanzten Ausflüchten qualvoll über die Zeit rettete.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





