
Börsenhalbzeit: Wohin steuern die Märkte im zweiten Halbjahr?
Börsenhalbzeit : Wohin steuern die Märkte im zweiten Halbjahr? Von Gregor Brunner 29.06.2026, 15:58Lesezeit: 3 Min. Nadelöhr im Fokus der Märkte: Im Golf von Oman gab es wegen der Sperrung der Straße von Hormus...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Börsenhalbzeit : Wohin steuern die Märkte im zweiten Halbjahr? Von Gregor Brunner 29. 2026, 15:58Lesezeit: 3 Min.
Nadelöhr im Fokus der Märkte: Im Golf von Oman gab es wegen der Sperrung der Straße von Hormus monatelangen Stillstand. AFPDie Folgen des Krieges in Iran trafen europäische Aktienmärkte besonders stark. Eine Erholung steht an.
Die Einzelheiten
Fachleute raten zu Augenmaß. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es ist Halbzeit im Börsenjahr 2026. Es dürfte nicht weniger turbulent gewesen sein als die erste Jahreshälfte des vergangenen Jahres, als der amerikanische Präsident Donald Trump das internationale Handelsgefüge mit seinen Zöllen durcheinanderbrachte.
Nach der Verkündung der Importzölle ging es für globale Indizes sowie die Indizes einzelner Länder und Wirtschaftsräume zunächst steil bergab. Bergauf ging es erst wieder, nachdem die Rechtslage der Zölle sich aufgeklärt und erste Länder neue Handelsabkommen mit den USA geschlossen hatten. Auch 2026 weisen die Chartverläufe der Indizes eine ähnliche Kerbe im Frühjahr auf.
Und wieder war die Außenpolitik der USA Hauptgrund für die Verwerfungen. Der Krieg der USA mit Iran führte dazu, dass das Land im Nahen Osten die wichtige Seefahrtroute durch die Straße von Hormus blockierte und damit dem globalen Handel mit Erdöl einen schweren Schlag zufügte. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Mit einer Rahmenvereinbarung für Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran normalisiert sich die Weltlage ein Stück weit, wenn auch beide Konfliktparteien am Wochenende wieder Angriffe ausführten. Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, schrieb am Montag zur Lage an den Märkten: „Die Anleger gehen davon aus, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran begrenzt bleibt und keine weitere militärische Eskalation droht. “Indizes haben sich erholtVon Einbrüchen zum Kriegsbeginn haben sich viele breite Indizes wieder erholt.
Der für Sparpläne beliebte globale ETF MSCI World steht heute im Vergleich zum Jahresanfang rund sieben Prozent höher. Ähnlich stark gestiegen sind der europäische Index Euro Stoxx 50 und der marktbreite amerikanische Index S&P 500. Der Dax steht zumindest wieder auf dem Niveau des Jahresanfangs.
Aber wie geht es nach der Halbzeit weiter? Aufgrund der Weltlage und der strukturellen Bedingungen Europas rät Stephan Kemper, Chef-Investmentstratege in der Vermögensverwaltung der Großbank BNP Paribas, zu einem differenzierten Blick auf Aktien des alten Kontinents: „Europa sehe ich momentan als Stockpicker-Markt. “ Dabei kommt es auf die gezielte Auswahl von einzelnen Unternehmen oder Branchen an.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





