
Brand im Müritz-Nationalpark: Alte Munition erschwert Löscharbeiten, Bundeswehr unterstützt
Früherer Truppenübungsplatz Bundeswehr löscht Brand im Müritz-Nationalpark mit Hubschraubern Über 300 Hektar des Müritz-Nationalpark brennen, die Bundeswehr unterstützt bei den Löscharbeiten. Doch die erweisen sich...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Früherer Truppenübungsplatz Bundeswehr löscht Brand im Müritz-Nationalpark mit Hubschraubern Über 300 Hektar des Müritz-Nationalpark brennen, die Bundeswehr unterstützt bei den Löscharbeiten. Doch die erweisen sich wegen alter Munition im Boden als schwierig. 24 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ein Bundeswehr-Hubschrauber wirft Löschwasser über dem Waldbrand im Müritz-Nationalpark ab Foto: Jens Büttner / dpa Im Müritz-Nationalpark kämpfen die Einsatzkräfte weiter gegen den Flächenbrand auf dem Gebiet eines früheren Truppenübungsplatzes. Zuletzt lag die Ausdehnung bei etwa 360 Hektar, wie der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mitteilte.
Die Einzelheiten
Das zuständige Landesministerium sprach am Donnerstag von rund 320 Hektar Waldfläche, die betroffen sei. Die Lage bleibe dynamisch. Der Einsatz der Bundeswehrhubschrauber sei effektiv, so der Landkreis.
Es seien im Tagesverlauf wieder Hubschrauber vor Ort und unterstützen. 30 Uhr gehe der Einsatz weiter. Einsatz seit MontagGemeldet wurde der Brand am Montag.
Seitdem läuft der Einsatz. Am Donnerstag waren den Angaben nach rund 400 Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung dabei. Es wurde auf Gewitterregen am nächsten Tag gehofft.
Was Experten sagen
Der starke Wind hatte zuletzt die Ausbreitung des Feuers beschleunigt. Bild vergrößern Waldbrand im Müritz-Nationalpark Foto: Jens Büttner / dpa Die Flammen breiten sich vor allem nach Süden und Osten aus. Die Evakuierung des Ortsteils Granzin bleibe bestehen, teilte der Landkreis am Abend mit.
Der Dambecker See, der Granziner See, der Käbelicksee und der Priesterbäker See dienten den Bundeswehrhubschraubern als Wasserentnahmestellen. 000 Hektar Wald munitionsbelastetNach Angaben des Munitionsbergungsdienstes gelten in Mecklenburg-Vorpommern rund 60. 000 Hektar Wald als munitionsbelastet.
Das sind etwa zehn Prozent der gesamten Waldfläche. Davon entfallen rund 28. 400 Hektar auf die höchste Gefährdungskategorie 4, worunter auch panzerbrechende Munition zählt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




