
Brasilien bei Fußball-WM: Neymar ist die gute Seele der Mannschaft
Brasilien bei Fußball-WM : Neymar ist die gute Seele der Mannschaft Von Daniel Theweleit, New York 29.06.2026, 15:46Lesezeit: 5 Min. Für ein paar Minuten am Ball: Neymar Jr. konnte nach seiner überstandenen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Brasilien bei Fußball-WM : Neymar ist die gute Seele der Mannschaft Von Daniel Theweleit, New York 29. 2026, 15:46Lesezeit: 5 Min. Für ein paar Minuten am Ball: Neymar Jr.
konnte nach seiner überstandenen Wadenverletzung im Spiel gegen Schottland eingreifen. dpaNeymars Nominierung für die Seleção sorgt für Diskussionen. Nach Formkrise und Verletzung soll er Brasilien stärker machen – ob auf dem Rasen oder abseits davon.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Sogar jetzt noch, wo die erfolgreichste Weltmeisterschaftsnation des Planeten nicht mehr im Nordosten der USA spielt, tauchen die berühmten gelben Trikots überall in den Straßen Manhattans auf. In den Sportsbars, an den Sehenswürdigkeiten, wenn die Norweger oder die Engländer den Times Square in Beschlag nehmen, wo sich übrigens auch Amerikas berühmtester Laden für Fußballgegenstände befindet: „Pele Soccer“. Hier Pele, dort Menschen mit Ronaldos Nummer 9 auf dem Rücken, dazu ein paar Ronaldinhos, auch ein Kaká, ein Rivaldo.
Ganz schön viel Nostalgie, neben den Viní Júniors. Und vor allem: viele Neymars. Die meisten Stars von heute – Casemiro, Marquinhos, Gabriel – fehlen hingegen, was viel über die Identitätssuche erzählt, auf der sich diese besondere Nationalmannschaftsnation befindet.
LiveblogSpielplanTabellenSonderseiteDFB-Team Irgendwo zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Sehnsucht nach Schönheit und dem Bedürfnis nach Erfolg. Und genau an dieser Stelle befindet sich Neymar Jr. Der nicht besonders gut gealterte Weltstar hat noch mit Kaká und Ronaldinho zusammengespielt.
Was Experten sagen
In seiner besten Zeit verzauberte sein Spiel Liebhaber auf der ganzen Welt, und jetzt würde er so gerne gemeinsam mit Viní Júnior Weltmeister werden. Es wäre eine Art Vollendung. An den Wänden des Teamcamps in der Idylle von Basking Ridge leuchtet auch in den Tagen vor dem Sechzehntelfinal-Spiel gegen Japan das brasilianische WM-Motto: „É proibido sonhar pequeno“ – „Es ist verboten, klein zu träumen.
“ Warum also nicht groß träumen? Zum Beispielso: Im Viertelfinale gegen England wird der zu Turnierbeginn noch an der Wade verletzte Neymar eingewechselt und zaubert einen entscheidenden Pass auf den Rasen. Im Halbfinale gegen Argentinien hat er gegen den müde gespielten Messi die siegbringende Idee.
Träume sind hier erwünscht. Ohne Joga-Bonito zum Erfolg? Denn in der Realität des Jahres 2026 fehlt der alte Zauber, den viele mit Brasiliens Fußball verbinden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





