
Brasilien-Star Brito ist tot: Es brauchte nicht nur Pelé, um Weltmeister zu werden - Nachruf
Nachruf auf Brasilien-Star Es brauchte nicht nur Pelé, sondern auch Brito, um Weltmeister zu werden Brasiliens Fußball trauert um Brito: Im Aztekenstadion von Mexiko erlebte der Verteidiger 1970 die Krönung seiner...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nachruf auf Brasilien-Star Es brauchte nicht nur Pelé, sondern auch Brito, um Weltmeister zu werden Brasiliens Fußball trauert um Brito: Im Aztekenstadion von Mexiko erlebte der Verteidiger 1970 die Krönung seiner Laufbahn. Auch wenn er im Schatten der Superstars stand – im Weltmeisterteam war er unverzichtbar. 56 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Brito (am Boden) im WM-Finale 1970 gegen Italiens Luigi Riva Foto: Ferdi Hartung / IMAGO Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde.
Die Einzelheiten
Pelé, der Anführer, der König. Carlos Alberto, der Kapitän, jener wuchtige Abwehrspieler, der im Endspiel mit dem 4:1 den krönenden Abschluss setzte. Dann Tostao, Gérson, Jairzinho, Rivelino, Paolo César – eine Offensive, als hätte der Fußballgott sich am siebten Tag der Schöpfung überlegt, die perfekte Sturmreihe zu erschaffen.
Brasiliens Elf, die 1970 im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt Weltmeister wurde, war vielleicht die beste Nationalmannschaft der Fußballgeschichte. Weil sie nicht nur Angreifer hatte, wie sie die Welt in dieser Fülle bisher selten gesehen hatte, sondern auch weil dahinter Spieler dabei waren, die Athletik, Tempo, Spielübersicht, Eleganz, Robustheit in vollendeter Weise zur Verbindung brachten. Ein Kreis schließt sichBrito ist am Donnerstag im Alter von 86 Jahren gestorben.
Der Tag seines Todes fiel mit dem Eröffnungsspiel der Fußball-WM 2026 zusammen – im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt. Dort, wo er seine größte Stunde erlebte. Man muss nicht im Übermaß pathetisch sein, um zu sagen, dass sich ein Kreis geschlossen hat.
Was Experten sagen
Bild vergrößern Weltmeister 1970: Pelé über allen Foto: AP Der brasilianische Verband rief ihm nach: »Brito hat uns als einer der größten Verteidiger in der Geschichte des brasilianischen Fußballs verlassen. Sein Beitrag zum WM-Sieg 1970 wird uns allen unvergessen bleiben. « Brito hieß eigentlich Hércules de Brito Ruas: Die klingenden brasilianischen Geburtsnamen und ihre späteren Künstlernamen verdienen schon eine eigene Würdigung.
Pelé natürlich, gebürtig Edson Arantes do Nascimento, das kennt man. Tostao hieß ursprünglich Eduardo Gonçalves de Andrade, bei Gérson steht im Pass Gérson de Oliveira Nunes, bei Jairzinho Jair Ventura Filho. Bild vergrößern Brito 2006 als Gast bei der WM in Deutschland Foto: Jens Kalaene / dpa-Zentralbild / dpa Die Legenden-ElfBrito hat seinen Namen Hércules in der Öffentlichkeit auch selten getragen, das ist eigentlich schade, denn als Abwehrspieler in Brasilien ist es durchaus eine Herkulesaufgabe, so im Rampenlicht zu stehen, wie die Stürmer und Dränger in Gelb und Blau.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





