
Bundespolizei registriert mehr Gewaltdelikte - Jahresbilanz für 2025
Jahresbilanz für 2025 Bundespolizei registriert Anstieg bei Gewaltdelikten Mehr Gewalt, weniger Straftaten: Die Bundespolizei hat ihren aktuellen Jahresbericht vorgestellt. Darin geht es auch um die Grenzkontrollen....
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Jahresbilanz für 2025 Bundespolizei registriert Anstieg bei Gewaltdelikten Mehr Gewalt, weniger Straftaten: Die Bundespolizei hat ihren aktuellen Jahresbericht vorgestellt. Darin geht es auch um die Grenzkontrollen. 23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Bundespolizist im Einsatz (Symbolbild) Foto: Sven Hoppe / dpa Die Bundespolizei hat im vergangenen Jahr mehr Gewaltdelikte an Bahnhöfen und anderen Orten, an denen sie für die Sicherheit zuständig ist, registriert. Wie aus dem Jahresbericht der Bundespolizei für 2025 hervorgeht, stieg die Zahl der Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr zuvor um 4,2 Prozent auf rund 35.
Die Einzelheiten
Gemäß der Eingangsstatistik der Bundespolizei zählen zur Gewaltkriminalität sämtliche Körperverletzungs- und Raubdelikte, Straftaten gegen das Leben, Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie Straftaten gegen die persönliche Freiheit sowie Taten, die sich gegen die öffentliche Ordnung richten. Sexualdelikte werden separat erfasst. Bei Gewaltdelikten mit bekannten Tatverdächtigen lag der Anteil deutscher Staatsangehöriger demnach bei 53 Prozent.
Ein Messer sei bei 3,9 Prozent aller Gewaltdelikte mitgeführt worden. Die Zahl der Angriffe auf Einsatzkräfte der Bundespolizei stieg den Angaben zufolge um 7,4 Prozent auf 3185. Neben Faustschlägen und Tritten zählten dazu unter anderem auch Bisse und Spuck-Attacken.
Verletzt wurden demnach 818 Polizistinnen und Polizisten – ein Anstieg um 1,7 Prozent. 53 Prozent derjenigen, die Einsatzkräfte angriffen, standen laut Bundespolizei unter dem Einfluss berauschender Mittel. Weniger Verstöße gegen AufenthaltsgesetzDie Zahl der im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei – also vor allem auf dem Gebiet der Bahnanlagen, an 13 Flughäfen und an den Grenzen – registrierten Straftaten sei 2025 insgesamt um 5,8 Prozent auf rund 604.
Was Experten sagen
700 gesunken, hieß es. Dies liegt demnach vorwiegend daran, dass weniger Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz festgestellt wurden. An allen deutschen Landesgrenzen gibt es seit dem 16.
September 2024 Grenzkontrollen bei Einreisen, zuvor war das bereits teilweise der Fall. Die Zahl der Menschen, die in Deutschland erstmals Asyl beantragt haben, ist seit 2023 deutlich gesunken. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat in Aussicht gestellt, die deutschen Binnengrenzkontrollen zu lockern, sollte die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (Geas) so funktionieren, wie von den EU-Mitgliedstaaten erhofft.
Bild vergrößern Wenige Tage nach seinem Amtsantritt besuchte Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) die Grenze im bayerischen Kiefersfelden Foto: Peter Kneffel / dpa Im Schengenraum sind Kontrollen an den Binnengrenzen eigentlich nicht vorgesehen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





