
ChatGPT-Konkurrent Anthropic meldet Börsengang an
Milliardengeschäft KI ChatGPT-Konkurrent Anthropic meldet Börsengang an Der Entwickler des Chatbots Claude will an die Börse. Zuletzt wurde das US-Unternehmen mit 965 Milliarden Dollar bewertet. Die Konkurrenz hegt...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Milliardengeschäft KI ChatGPT-Konkurrent Anthropic meldet Börsengang an Der Entwickler des Chatbots Claude will an die Börse. Zuletzt wurde das US-Unternehmen mit 965 Milliarden Dollar bewertet. Die Konkurrenz hegt ähnliche Pläne.
21 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Logo des US-Unternehmens Anthropic Foto: Andrej Sokolow / dpa / picture alliance Das KI-Unternehmen Anthropic hat Unterlagen für einen Börsengang in den USA eingereicht.
Die Einzelheiten
Das teilte der Entwickler der ChatGPT-Alternative Claude mit . Einzelheiten zum Volumen oder den Bedingungen der Erstnotierung sind nicht bekannt: Der Antrag für eine Aktienplatzierung sei zunächst vertraulich eingereicht worden, heißt es vom Unternehmen. So bleiben Geschäftsinformationen noch unter Verschluss, während die Unterlagen von der US-Börsenaufsicht SEC geprüft werden.
Anthropic wurde 2021 von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet und wird unter anderem von den Technologiekonzernen Google und Amazon unterstützt. Zudem wollen Microsoft und Nvidia bis zu 15 Milliarden Dollar in das Unternehmen investieren. Zuletzt machte Anthropic Schlagzeilen mit Claude Mythos: Das automatisierte Hackingwerkzeug ist angeblich so mächtig, dass es nicht veröffentlicht wird.
(Mehr über Claude Mythos lesen Sie hier . ) Der Schritt an die Börse gilt an der Wall Street als Meilenstein für den Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI). Anthropic schloss zuletzt eine 65 Milliarden Dollar schwere Finanzierungsrunde zu einer Gesamtbewertung von 965 Milliarden Dollar ab.
Was Experten sagen
Auch OpenAI werden Börsenambitionen nachgesagt, die in ähnlichen Dimensionen liegen könnten. Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX, in der inzwischen auch seine KI-Firma xAI aufgegangen ist, könnte bereits Mitte Juni an die Börse gehen. Laut der Nachrichtenagentur strebt SpaceX Erlöse von 75 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 1,75 Billionen Dollar an.
Auch der Konkurrent OpenAI bereitet sich auf ein Börsendebüt vor. Mehr zum Thema Literatur und KI: Darf die Dichterseele eine Maschinenleistung sein? Von Andreas Bernard »Wir sind keine Algorithmen«: So will Papst Leo die KI zähmen Von Frank Hornig, Rom Widerstand gegen Rechenzentrum: Wie zwei Ruheständler in Hessen die KI-Revolution ausbremsten Von Torsten Kleinz und Kathrin Werner Zugleich gibt es Zweifel, ob die Investitionen von hunderten Milliarden Dollar in Infrastruktur für Künstliche Intelligenz wieder zurückverdient werden können.
Cory Doctorow kämpft seit Jahrzehnten gegen die Macht der Techkonzerne. Warum er warnt, dass die Produkte aus dem Silicon Valley durch künstliche Intelligenz nicht besser, sondern schlechter werden, lesen Sie hier .
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





