
Youlin Chen: China hält seit rund anderthalb Jahren US-Experten für unterirdische Nukleartests fest
Spannungen zwischen Peking und Washington China hält seit anderthalb Jahren US-Experten für unterirdische Nukleartests fest China hält bereits seit Monaten einen US-Seismologen unter Spionagevorwürfen in Gefangenschaft,...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Spannungen zwischen Peking und Washington China hält seit anderthalb Jahren US-Experten für unterirdische Nukleartests fest China hält bereits seit Monaten einen US-Seismologen unter Spionagevorwürfen in Gefangenschaft, nun macht dessen Familie den Fall publik. Im Hintergrund wird derweil offenbar längst auf höchster Ebene verhandelt. 09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern US-Forscher Chen in Island (2018) Foto: Yufang Rong / AP aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Der Fall eines in China inhaftierten US-Wissenschaftlers, der in der Vergangenheit unter anderem zur Erkennung nordkoreanischer Atomwaffentests geforscht hat, sorgt für neuen Ärger zwischen Peking und Washington.
Wie der TV-Sender CNN berichtet, wird der 54 Jahre alte Youlin Chen bereits seit über 18 Monaten in China festgehalten – er war demnach am Flughafen beim Versuch der Ausreise aus der Volksrepublik nach einem Familienbesuch festgenommen worden. Mai 2025 wurden Spionagevorwürfe gegen den chinesischstämmigen Forscher erhoben, ein Prozess wurde Chen bislang aber nicht gemacht. Bei einer Verurteilung wegen Spionage sind in China lebenslange Haftstrafen möglich, in besonders schweren Fällen droht die Todesstrafe.
USA setzen sich wohl seit Monaten für Freilassung einChens Fall wird übereinstimmenden Berichten zufolge bereits seit Monaten auf höchster Ebene zwischen den USA und China diskutiert. Außenminister Marco Rubio hatte Chen laut der Nachrichtenagentur bereits am 19. März als »zu Unrecht inhaftiert« eingestuft und zur Toppriorität der US-Regierung erhoben.
Was Experten sagen
Chen ist demnach der derzeit einzige derart eingestufte US-Staatsbürger in China. Die NGO Foley Foundation vermutet jedoch, dass mindestens 12 weitere US-Amerikaner unrechtmäßig in China festgehalten werden. Mehr zum Thema Militärkooperation China-Russland: Die neue Achse des Bösen 16 Min Zur Merkliste hinzufügen 16 Min Zur Merkliste hinzufügen Russlands Krieg gegen die Ukraine: Auswärtiges Amt zitiert Chinas Botschafter zum GesprächVon Paul-Anton Krüger 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen meinung meinung Verfehlte Handelsstrategien: Was Peking und Berlin verbindet Eine Kolumne von Michael Sauga 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen Laut CNN soll Chen auch beim Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping im Mai zumindest indirekt Thema gewesen sein.
Trump habe bei dem Treffen deutlich gemacht, »dass er möchte, dass jeder im Ausland inhaftierte Amerikaner nach Hause zurückkehrt«, teilte das Weiße Haus mit.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





