
Clive Davis: Legendärer Musikproduzent mit 94 Jahren gestorben
Musikproduzent Hit-Gigant Clive Davis ist tot Er entdeckte Whitney Houston, förderte Bruce Springsteen und Alicia Keys: Musikproduzent Clive Davis prägte die Musik der vergangenen Jahrzehnte mit. Nun ist er mit 94...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Musikproduzent Hit-Gigant Clive Davis ist tot Er entdeckte Whitney Houston, förderte Bruce Springsteen und Alicia Keys: Musikproduzent Clive Davis prägte die Musik der vergangenen Jahrzehnte mit. Nun ist er mit 94 Jahren gestorben. 54 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Musikproduzent Clive Davis 2013 Foto: Dan Hallman / Invision / AP / dpa Musikproduzent Clive Davis, der Stars wie Whitney Houston und Barry Manilow entdeckt hat, ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Das berichten unter anderem die »New York Times« und die »Washington Post« unter Berufung auf seine Familie und sein Management.
Die Einzelheiten
Zuvor war der Musikproduzent den Berichten zufolge mit Atemwegsproblemen in einem Krankenhaus gewesen. Neben Houston und Manilow förderte Davis auch Stars und Bands wie Janis Joplin, Santana, Bruce Springsteen, Billy Joel, Pink Floyd, Patti Smith, Alicia Keys und Aerosmith. Damit prägte er die Musikgeschichte der vergangenen Jahrzehnte entscheidend mit.
Geburtstag hatte sich der Produzent selbst noch eine riesige Party in New York mit dutzenden Stargästen und eine Mini-Dokuserie geschenkt. Ansonsten hatte er sich aber bereits weitgehend aus der Öffentlichkeit herausgezogen. Bild vergrößern Clive Davis mit Whitney Houston 2011 bei einer Gala Foto: Mark J.
Terrill / AP Harte Arbeit auf dem CollegeGeboren wurde der Produzent 1932 im New Yorker Stadtteil Brooklyn in eine jüdische Familie hinein. Seine Eltern starben kurz nacheinander, als Davis gerade ins College gekommen war. »Ich hatte dann noch 4000 Dollar, um durch das College und das Jura-Studium zu kommen«, sagte der Star-Produzent einmal in einem Interview.
Was Experten sagen
Um Stipendien zu bekommen, musste Davis seinen Notendurchschnitt hoch halten. »Das hat mir eine gute Arbeitsmoral eingebracht. « Nach dem Abschluss arbeitete er als Anwalt und kam schließlich zur Musikfirma Columbia, bevor er mehrere eigene Labels gründete.
Der mehrfache Grammy-Gewinner ist seit dem Jahr 2000 auch Mitglied der Ruhmeshalle des Rock and Roll. Privat scheiterten zwei Ehen, aus denen Davis vier Kinder hat. In seiner 2013 erschienenen Autobiografie »The Soundtrack of My Life« bekannte sich Davis zu seiner Bisexualität.
»Erst im mittleren Alter, nach zwei gescheiterten Ehen, habe ich – wenn es um Beziehungen ging – über das Geschlecht hinaus geschaut. « Davis liebte alles von SpringsteenEine seiner bedeutendsten beruflichen Entdeckungen sei Whitney Houston gewesen, sagte Davis einmal im Rückblick. »Wir hatten eine sehr enge berufliche Beziehung von dem Zeitpunkt im Jahr 1983 an, an dem ich sie entdeckt habe.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





