
Das Sommerinterview mit Linken Chefin Schwerdtner im Faktencheck
Faktenfinder Vorsitzende der Linken Das Interview mit Schwerdtner im Faktencheck Stand: 12.07.2026 • 18:00 Uhr Die Linkenvorsitzende Ines Schwerdtner war im ARD-Sommerinterview zu Gast. Die meisten Aussagen halten einer...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Faktenfinder Vorsitzende der Linken Das Interview mit Schwerdtner im Faktencheck Stand: 12. 2026 • 18:00 Uhr Die Linkenvorsitzende Ines Schwerdtner war im ARD-Sommerinterview zu Gast. Die meisten Aussagen halten einer Überprüfung stand - doch bei Aussagen zum Mietendeckel fehlte Kontext.
Von Karin König, Carla Reveland, Wulf Rohwedder, ARD-faktenfinder, Laura Bisch, SWR, Lena Maurer, NDR, Iris Sayram, Bianca Schwarz, ARD Hauptstadtstudio Beim ARD-Sommerinterview mit der Linken-Vorsitzenden Ines Schwerdtner ging es vor allem um Wirtschaft und Arbeitsplätze, Mieten und Wohnen sowie Äußerungen von Politikern der Partei. Auch Antisemitismus in der Linksjugend und der Ukrainekrieg wurden im anschließenden Communityteil thematisiert. Dabei blieb Schwerdtner größtenteils nah bei den Fakten, machte aber generell eher wenige faktisch überprüfbare Aussagen.
Die Einzelheiten
Da es während eines solchen Gesprächs nicht immer möglich ist, falsche oder irreführende Behauptungen sofort zu korrigieren, werden hier einige Aussagen von Schwerdtner noch einmal genauer beleuchtet. Vorwürfe gegen Mietpolitik Beim Thema Miete hat die Linken-Parteivorsitzende eine scharfe Rhetorik gewählt. Sie sprach von einer "Mietmafia" und davon, dass die Bundesregierung gegen solche Machenschaften nichts unternehme und zieht sogar einen Vergleich mit Clan-Kriminalität.
Der Berliner Mietpreisdeckel, für den Die Linke sich eingesetzt hat, ist Schwerdtner zufolge nur gekippt worden, weil die CDU "von Lobbyisten gepampert" worden ist und deshalb geklagt hat. Tatsächlich hat die CDU im Jahr 2020, also dem Jahr, in dem der Mietpreisdeckel galt, hohe Spendensummen aus der Immobilienbranche bekommen. Von den elf Großspenden über 50.
000 Euro, die die Partei im Jahr 2020 angegeben hat, kamen fünf der Großspenden und damit 1. 000 Euro aus der Immobilienbranche. Allerdings ist es rechtlich zulässig, dass Parteien Spenden von Interessengruppen erhalten.
Was Experten sagen
Der Berliner Mietendeckel trat am 23. Februar 2020 in Kraft. Er fror Mieten grundsätzlich auf dem Stand vom 18.
Juni 2019 ein, setzte Obergrenzen nach Baualter, Ausstattung und Lage und galt für Neuverträge sowie ab 23. November 2020 auch für Bestandsverträge. Ausgenommen waren insbesondere Wohnungen, die ab 1.
Januar 2014 erstmals bezugsfertig waren. April 2021 erklärte das Bundesverfassungsgericht den Mietendeckel für verfassungswidrig. Das Gericht hat unabhängig vom Kläger entschieden und seine Entscheidung mit der abschließenden bundesrechtlichen Regelung des Mietpreisrechts begründet.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





