
Debatte über Rentenreform: „Ohne die Minijobber geht es nicht“
Debatte über Rentenreform : „Ohne die Minijobber geht es nicht“ Von Patricia Andreae 17.07.2026, 14:53Lesezeit: 5 Min. Laut dem Branchenverband DEHOGA arbeitet in der Gastronomie jeder zweite als Minijobber.Philipp...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Debatte über Rentenreform : „Ohne die Minijobber geht es nicht“ Von Patricia Andreae 17. 2026, 14:53Lesezeit: 5 Min. Laut dem Branchenverband DEHOGA arbeitet in der Gastronomie jeder zweite als Minijobber.
Philipp HorakIn vielen Branchen sind Minijobber nicht wegzudenken. Derzeit diskutiert die Politik darüber, das Arbeitsmodell abzuschaffen. Doch viele Arbeitgeber Blicken darauf mit großer Sorge.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App An eine Urlaubsreise ist für Robin Kassel und seine Familie nicht zu denken. Er hat mit seiner Familie trotzdem eine gute Zeit, denn in den Ferien leben sie fast ausschließlich am Wasser. Mal in Großkrotzenburg am Badesee, mal am Mainufer in Frankfurt, Aschaffenburg oder Seligenstadt.
Überall dort hat er mit seinem Unternehmen Main-SUP Standorte, an denen er Stand-up-Paddle-Bretter verleiht, Kurse und Events für Erwachsene und Kinder anbietet. Das bedeutet oft mehr als sechs Stunden auf dem Wasser, wenn er mehrere Gruppen nacheinander hat, denn die Touren dauern zwei oder vier Stunden, und auch der Verleih am Badesee ist mindestens sechs Stunden geöffnet. „Das schaffe ich nicht allein“, sagt Kassel, der nur eine Festangestellte für die Büroarbeit hat.
Ansonsten umfasst sein Team bis zu zehn Minijobber. „Ohne die geht es nicht“, sagt er. Schließlich müssten bei größeren Gruppen zwei oder drei Begleiter mitfahren.
Was Experten sagen
Weil das Geschäft je nach Wetter und Standort aber stark schwankt, braucht er bei seinen Mitarbeitenden hohe Flexibilität, und das gehe nur über die Minijobber. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen „Das sind ja keine Leute, die davon leben“, sagt Kassel: „Wir haben Schüler, Studenten, Banker und Lehrer.
“ Die machten das nur zum Teil, um etwas dazuzuverdienen, die meisten eher aus Spaß und Liebe zu dem Sport. Für ein Geschäft, das es hauptsächlich nur von März bis Oktober gebe, könne man aber niemanden fest anstellen. Zumal diese eine Person dann auch nicht an mehreren Orten gleichzeitig sein könnte.
Kassel fürchtet nun, dass die Minijobber, für die er ohnehin schon hohe Nebenkosten hat, für ihn noch um einiges teurer werden könnten, so wie für viele Unternehmer, die mit den sogenannten geringfügigen Beschäftigten arbeiten. Hoher Anteil von Frauen unter den MinijobbernAuch in der Landwirtschaft, im Handel, in der Gastronomie und vielen Kulturbetrieben sieht man die Pläne der Bundesregierung mit großer Sorge. Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hatte im Juni in ihren Vorschlägen zur Rentenreform die Abschaffung von Minijobs für die meisten Bevölkerungsgruppen vorgeschlagen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




