
Dänemark: Rechtsliberale scheitern ebenfalls mit Regierungsbildung
Hängepartie nach Parlamentswahl Regierungsbildung in Dänemark erneut gescheitert Seit US-Präsident Trump Ansprüche auf Grönland angemeldet hat, steht Dänemark im Mittelpunkt der Weltpolitik. Doch auch zwei Monate nach...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hängepartie nach Parlamentswahl Regierungsbildung in Dänemark erneut gescheitert Seit US-Präsident Trump Ansprüche auf Grönland angemeldet hat, steht Dänemark im Mittelpunkt der Weltpolitik. Doch auch zwei Monate nach der Parlamentswahl ist keine neue Regierung in Sicht. Nun folgt wohl eine weitere Königsrunde.
25 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Dänische Spitzenpolitiker Mette Frederiksen, Troels Lund Poulsen (bei einer Fernsehdebatte im März) Foto: Mads Claus Rasmussen / Ritzau Scanpix / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Fast zwei Monate nach der Parlamentswahl in Dänemark ist erneut ein Versuch der Regierungsbildung gescheitert. Er wolle König Frederik X. noch am Abend mitteilen, dass er keine Regierung bilden könne, sagte der Rechtsliberale Troels Lund Poulsen bei einer Pressekonferenz.
Damit kommt es voraussichtlich zu einer neuen sogenannten Königsrunde. Dabei werden die Parlamentsparteien beim dänischen Monarchen vorstellig und geben bekannt, wen sie als Leiter der Regierungsverhandlungen unterstützen. Wer die größte Unterstützung hinter sich vereint, darf versuchen, eine Regierung zu bilden.
Was Experten sagen
Auch Mette Frederiksen war die Regierungsbildung nicht geglückt. Zunächst hatte nach der Parlamentswahl Ende März die geschäftsführende Ministerpräsidentin das Mandat für die Verhandlungen über die Bildung einer neuen Regierung erhalten. Nach wochenlangen Gesprächen konnte die Sozialdemokratin aber keinen Erfolg vermelden.
Bild vergrößern Mette Frederiksen auf der Wahlaparty im März Foto: Leonhard Foeger / Nun endete auch die Koalitionssuche ihres Konkurrenten ergebnislos. Deshalb könnte nach der Königsrunde erneut Frederiksen am Ruder sein. Ihre Sozialdemokraten waren aus der Wahl als stärkste Partei hervorgegangen.
Keines der beiden klassischen politischen Lager in Dänemark – weder das links-grüne noch das bürgerlich-konservative – hatte die Wahl aber eindeutig für sich entschieden. Die Hängepartie um eine Koalition lähmt die Handlungsfähigkeit der Regierung in einer Zeit, in der sie versucht, eine diplomatische Krise mit der US-Regierung unter Präsident Donald Trump um Grönland beizulegen. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 hat dieser immer wieder Besitzansprüche auf die riesige Insel erhoben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




