
Dominanz im Viertelfinale: Die WM der Europäer
Dominanz im Viertelfinale : Die WM der Europäer Ein Kommentar von Konrad Ringleb 09.07.2026, 06:13Lesezeit: 2 Min. Kurz mal Brasilien aus dem Turnier geschossen: Norwegens Erling HaalanddpaIm Viertelfinale steht nur...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Dominanz im Viertelfinale : Die WM der Europäer Ein Kommentar von Konrad Ringleb 09. 2026, 06:13Lesezeit: 2 Min. Kurz mal Brasilien aus dem Turnier geschossen: Norwegens Erling HaalanddpaIm Viertelfinale steht nur noch ein Team aus Afrika und eines aus Lateinamerika: Selbst im globalisierten Fußball von heute, mit seinen Ideen aus der ganzen Welt, spielen die Europäer am besten.
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App In der Geschichte des Fußballs ist 22 Mal darum gespielt worden, welche Nation die beste Mannschaft der Welt stellt. Zwölfmal waren es Europäer, zehnmal Südamerikaner. Das Sechzehntelfinale dieser WM-Ausgabe schien deshalb einem Epochenwandel gleichzukommen: Mehr als die Hälfte der Mannschaften kam nicht aus Europa, gleich neun stammten aus Afrika.
Die Einzelheiten
Die Zeit der europäischen, der lateinamerikanischen Hegemonie schien vorüber. LiveblogSpielplanTabellenSonderseiteDFB-Team Zwei Wochen später kommen von den verbleibenden acht Teams im Viertelfinale sechs aus Europa, dazu Marokko und Argentinien. Auch der Zufall spielte dabei eine Rolle, viele Spiele wurden erst in den Schlussminuten, manche im Elfmeterschießen entschieden.
Nur Frankreich und Spanien spielten in der K. -Phase bisher weltmeisterlich. Ägypten hätte es gegen Argentinien fast unter die besten acht Teams geschafft.
Senegal hat mehr Erfolg im Turnier verschenkt, auch weil sich manche Spieler mit dem Trainer stritten, der parallel mit dem Verband verhandelte. Unglückliches Aus: Ägypten scheidet mit Mo Salah aus. dpaIm Viertelfinale aber stehen: Belgien, England, Frankreich, Norwegen, Spanien und die Schweiz.
Was Experten sagen
Viele ihrer Spieler, vor allem die Stars, spielen in derselben Liga: der Premier League. Bei dieser WM nähern sich die Spielstile an, weil die bestimmenden Akteure früher oder später aufeinandertreffen. Die Brasilianer spielen also nicht mehr so trickreich, die Deutschen nicht mehr so körperlich, weil sich ihre (vermeintlich) eigenen Stile im Vereinsfußball mischen.
Das Spiel ist so monotoner geworden. Die Südamerikaner finden bisher keine Antwort auf das von Pep Guardiola geprägte Positionsspiel, das den Weltfußball seit Jahren dominiert. Es gibt kein funktionierendes Spielsystem als Antwort auf den europäischen Ballbesitzfußball.
Die Brasilianer klagen über das Verschwinden ihrer Paradeposition, des kreativen Spielmachers. Andere lateinamerikanische Nationen suchen ihr Heil in der Körperlichkeit. Sie spielen intensiver, schneller, physischer.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





