
Donald Trump beantragt Milliardenfreigabe beim Kongress – größtenteils für Iran-Krieg
Trotz Verhandlungen Trump beantragt Milliardenfreigabe beim Kongress – größtenteils für Irankrieg Die US-Regierung bittet den Kongress um knapp 88 zusätzliche Milliarden Dollar, die Gelder sollen vor allem den Krieg...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Trotz Verhandlungen Trump beantragt Milliardenfreigabe beim Kongress – größtenteils für Irankrieg Die US-Regierung bittet den Kongress um knapp 88 zusätzliche Milliarden Dollar, die Gelder sollen vor allem den Krieg gegen Iran finanzieren. Derweil stellt US-Außenminister Rubio neue Gespräche mit Teheran in Aussicht. 23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern US-Präsident Trump und US-Außenminister Rubio beim jüngsten G7-Gipfel in Frankreich Foto: Julia Demaree Nikhinson / AP aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat beim US-Kongress die Freigabe von zusätzlichen 87,6 Milliarden Dollar (umgerechnet etwa 77 Milliarden Euro) beantragt, die größtenteils für die Finanzierung des Kriegs gegen Iran bestimmt sind.
In dem Antrag für eine Budgeterweiterung, den das Weiße Haus als »wichtig und dringend« bezeichnete, forderte es allein 67 Milliarden Dollar für das Verteidigungsministerium. Der auf der Internetseite des Weißen Hauses veröffentlichte Antrag sieht 67,15 Milliarden Dollar für das Militär vor. Davon sollen 21 Milliarden Dollar in die Beschaffung von Munition und die Stärkung der Rüstungsindustrie fließen, teilte das Weiße Haus mit.
Die USA haben im Irankrieg große Bestände an Munition verbraucht. Rund 300 Millionen Dollar sollen an das Außenministerium gehen – für Sicherheitsvorkehrungen an Botschaften in Ländern rund um Iran. Auch fordert das Weiße Haus knapp 768 Millionen Dollar für das Energieministerium, um Maßnahmen zur Nuklear- und Energiesicherheit mit Bezug auf den Irankrieg zu finanzieren.
Was Experten sagen
Zudem fordert die Regierung Gelder für die Bekämpfung des Ebolaausbruchs in Afrika. Davon entfallen 500 Millionen Dollar auf den weltweiten Gesundheitsschutz sowie 800 Millionen Dollar auf internationale humanitäre Hilfe, darunter eine Quarantäneeinrichtung in Kenia. Diese Mittel seien entscheidend, um US-Bürger zu schützen und eine Einschleppung in die USA zu verhindern, hieß es weiter.
Außerdem umfasst das Paket 11,1 Milliarden Dollar zur Unterstützung von US-Landwirten. Der Antrag auf die zusätzlichen Milliarden erfolgte einen Tag, nachdem der US-Senat für ein Ende des Irankriegs gestimmt hatte. Die verabschiedete Entschließung hat allerdings keine Gesetzeskraft und gilt deshalb als symbolisch.
Rubio stellt neue Gesprächsrunde in AussichtUnterdessen hat das US-Außenministerium weitere Verhandlungen mit Iran in Aussicht gestellt. Nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio könnten die Gespräche zwischen Washington und Teheran in der kommenden Woche weitergehen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





