
Donald Trump: Oberste US-Richter kassieren Entlassung von Fed-Direktorin
Auseinandersetzung mit Donald Trump Oberste US-Richter kassieren Entlassung von Fed-Direktorin Seit seiner Rückkehr attackiert US-Präsident Donald Trump die US-Notenbank Fed. Nun stoppte der Supreme Court die versuchte...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Auseinandersetzung mit Donald Trump Oberste US-Richter kassieren Entlassung von Fed-Direktorin Seit seiner Rückkehr attackiert US-Präsident Donald Trump die US-Notenbank Fed. Nun stoppte der Supreme Court die versuchte Entlassung von Fed-Direktorin Lisa Cook. Allerdings denkbar knapp.
02 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Lisa Cook Foto: Mark Schiefelbein / AP aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Mit knapper Mehrheit hat der Oberste US-Gerichtshof den umstrittenen Vorstoß von US-Präsident Donald Trump zur Entlassung von Notenbankdirektorin Lisa Cook gestoppt. Die Richter blockierten am Montag die im August 2025 von Trump ausgesprochene Kündigung. Die Entscheidung fiel mit fünf zu vier Stimmen aus.
Die obersten US-Richter hatten bereits signalisiert, dass sie dem Antrag der Trump-Regierung auf Aufhebung der Entscheidung einer unteren Instanz wohl nicht stattgeben würden. Dieses Urteil hatte Trump daran gehindert, Cook noch während ihrer laufenden Klage sofort zu entlassen. Bereits vorher Skepsis gezeigtDie Richter hatten bereits in einer mündlichen Verhandlung im Januar Skepsis mit Blick auf das Vorgehen Trumps anklingen lassen.
Was Experten sagen
Der Ausgang des Rechtsstreits war von den Finanzmärkten mit großer Spannung erwartet worden, da Investoren die Unabhängigkeit der Notenbank als hohes Gut ansehen. Trump hatte im vergangenen Sommer mitgeteilt, Cook mit sofortiger Wirkung aus ihrem Amt im Vorstand zu entlassen. Seine Begründung: Es gebe hinreichende Gründe für die Annahme, dass sie in einem oder mehreren Hypothekenverträgen falsche Angaben gemacht habe.
Cook hatte daraufhin über ihre Anwälte rechtliche Schritte angekündigt. Trump dürfe sie gar nicht abberufen, argumentierte Cook. Die Vorwürfe stritt sie ab.
Cook sagte weiter, dass auch, wenn sie unwissentlich falsche Angaben gemacht haben sollte, dies Jahre vor dem Amtsantritt bei der Aufnahme einer privaten Hypothek geschehen sei. Mehr zum Thema Trump hatte sie gefeuert: Supreme Court sieht Entlassung von Fed-Direktorin Cook offenbar skeptisch US-Ökonom über Trumps Kampf gegen die Notenbank: »Viele Menschen in Amerika haben keine Ahnung, was da gerade passiert« Ein Interview von Michael Brächer Harvard-Professorin über Trumps Amerika: »Ich fürchte, es wird noch schlimmer« Ein Interview von Tim Bartz und Stefan Kaiser Das Verfahren galt als Testfall, wie weit die Richter bereit sind zu gehen, um die Unabhängigkeit der Zentralbank zu wahren. Es war das erste Mal in der Geschichte der Notenbank, dass ein US-Präsident versucht, ein Mitglied des unabhängigen Fed-Direktoriums zu entlassen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





