
Drohnen machen deutschen Flughäfen schwer zu schaffen
Kosten in Millionenhöhe Drohnen machen deutschen Flughäfen schwer zu schaffen Der Luftverkehr in Deutschland ist so dicht vernetzt, dass selbst kleine Störungen weitreichende Auswirkungen haben. Ein zunehmend großes –...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Kosten in Millionenhöhe Drohnen machen deutschen Flughäfen schwer zu schaffen Der Luftverkehr in Deutschland ist so dicht vernetzt, dass selbst kleine Störungen weitreichende Auswirkungen haben. Ein zunehmend großes – und teures – Problem stellen dabei Drohnen dar. 48 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Flughafen München: mehrtägige Einschränkungen Foto: Enrique Kaczor / onw-images / dpa Die wachsende Zahl von Drohnenflügen in der Nähe von deutschen Flughäfen führt für die Luftfahrt zu rasant steigenden Kosten. Im vergangenen Jahr wurden 226 Drohnensichtungen gemeldet, zeigt eine Analyse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Die Einzelheiten
Davon führten 116 der Vorfälle zu Voll- und Teilsperrungen an 25 Flughäfen, die Kosten für den Luftverkehr beliefen sich auf geschätzt 60 Millionen Euro. Berücksichtige man Folgekosten aus Verzögerungen und gestörten Umläufen sowie Flugannullierungen wegen Drohnensichtungen, steige der Schaden auf bis zu 160 Millionen Euro. »Bereits kurze Störungen lösen im hochvernetzten Luftverkehrssystem beträchtliche Folgewirkungen aus«, sagt Florian Linke, kommissarischer Direktor des DLR-Instituts für Luftverkehr.
Gerade bei längeren oder wiederholten Vorfällen stiegen die Kosten sprunghaft. Drehkreuze besonders betroffen70 Prozent aller Flugumleitungen wegen von Drohnensichtungen gingen auf umfangreiche Störfälle an Drehkreuzen wie München und Frankfurt am Main zurück, heißt es in der Studie, die auf Daten des Luftfahrt-Bundesamts basiert. Im Oktober hatte es mehrtägige Einschränkungen am Flughafen München wegen Drohnenüberflügen gegeben, rund 10.
000 Passagiere waren betroffen. Auch am Flughafen Frankfurt kam es im Juli 2025 zu einem großen Vorfall. Drohnen sind seit Jahren ein Sicherheitsrisiko an deutschen Flughäfen, weil ein Zusammenstoß selbst mit einer Hobbydrohne angesichts der hohen Geschwindigkeit, mit der Flugzeuge unterwegs sind, schwerwiegende Folgen haben kann.
Was Experten sagen
2024 hatte es laut DLR 118 gemeldete Störfälle durch Drohnen an deutschen Flughäfen gegeben, neun davon führten zu einer vollständigen Einstellung des Flugbetriebs. Der Schaden lag bei einer halben Million Euro. Große Fälle wie im 2025 in München gab es nicht.
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Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





