
E-Scooter: Vor allem junge Fahrer verunglücken im Straßenverkehr
Gefahr im Straßenverkehr Zahl der Toten bei E-Scooter-Unfällen steigt um mehr als 40 Prozent Auf E-Scootern sind 2025 deutlich mehr Menschen verunglückt. Vor allem in Großstädten ist die Fahrt gefährlich. Fachleute...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gefahr im Straßenverkehr Zahl der Toten bei E-Scooter-Unfällen steigt um mehr als 40 Prozent Auf E-Scootern sind 2025 deutlich mehr Menschen verunglückt. Vor allem in Großstädten ist die Fahrt gefährlich. Fachleute fordern klare Konsequenzen.
00 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Zu zweit auf dem E-Scooter zu fahren, ist verboten Foto: BODE / Hanno Bode / IMAGO Der schnelle Ritt auf dem E-Scooter kann Zeit sparen und Spaß machen – doch immer häufiger verletzen sich Menschen bei der Fahrt.
Die Einzelheiten
Im Jahr 2025 registrierte die Polizei deutschlandweit rund 16. 500 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden. Das waren etwa 38 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.
38 Menschen kamen ums Leben, 2024 waren es noch 27 Tote gewesen – das Plus betrug also mehr als 40 Prozent. Rund 1900 Menschen wurden schwer verletzt, etwa 16. 200 weitere erlitten leichte Verletzungen.
Die Unfälle geschehen besonders häufig in Großstädten: 49,1 Prozent der E-Scooter-Crashs mit Personenschaden registierte die Polizei vergangenes Jahr in Städten mit mindestens 100. 000 Einwohnern, 27,8 Prozent in Städten mit mindestens einer halben Million Einwohnern. Der TÜV-Verband forderte mit Blick auf die Zahlen, dass höhere Bußgelder und strengere Haftungsregelungen strikt durchgesetzt werden müssten.
Was Experten sagen
E-Scooter sollten fester Bestandteil der Verkehrserziehung werden. Fahrsicherheitstrainings, ähnlich der Radfahrausbildung, während der Schulzeit könnten insbesondere jungen Menschen helfen, Risiken besser einzuschätzen und ihr Fahrzeug sicher zu beherrschen. Mehr zum Thema Frauenfeindliche Leihsysteme: Sharing ohne CaringVon Pinar Dogantekin 5 Min Zur Merkliste hinzufügen 5 Min Zur Merkliste hinzufügen Alkoholunfälle am Vatertag: Wenn Männer betrunken aufs Fahrrad steigenVon Lukas Kissel 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen Rückgang des Radverkehrs: Von wegen Fahrradland?
Junge Dänen setzen wieder aufs AutoVon Martin Wittler 6 Min Zur Merkliste hinzufügen 6 Min Zur Merkliste hinzufügen Laut dem Statistischen Bundesamt waren gut vier von fünf Verunglückten selbst mit dem E-Scooter unterwegs, 822 waren Mitfahrer. Diese Zahl lag im Vorjahr bei 508. Dabei gilt: »Laut Straßenverkehrsordnung sind E-Scooter nur für eine Person vorgesehen, das Mitfahren weiterer Personen ist nicht erlaubt«, schreiben die Statistikerinnen und Statistiker.
Risiko für jüngere Altersgruppe sehr hochLaut der Fachleute nutzen jüngere Menschen E-Scooter weitaus häufiger als ältere. Auch das erklärt, warum besonders häufig Jüngere in Unfälle verwickelt sind: 53,6 Prozent der im Jahr 2025 Verunglückten waren jünger als 25 Jahre, 83,7 Prozent unter 45 Jahre. Nur 3,1 Prozent gehörten zur Altersgruppe ab 65 Jahren.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





