
Ebola im Kongo: Wütende Angehörige brennen Ebola-Klinik nieder
Virusausbruch im Ostkongo Wütende Angehörige brennen Ebola-Klinik nieder Das Ebola-Virus greift in der Demokratischen Republik Kongo weiter um sich. Immer neue Regionen melden Fälle, der Nachbarstaat Uganda stoppt alle...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Virusausbruch im Ostkongo Wütende Angehörige brennen Ebola-Klinik nieder Das Ebola-Virus greift in der Demokratischen Republik Kongo weiter um sich. Immer neue Regionen melden Fälle, der Nachbarstaat Uganda stoppt alle Flüge. In einem Krankenhaus kam es zu Ausschreitungen.
55 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Brennende Klinikzelte in Rwampara in der Provinz Ituri Foto: Gradel Muyisa Mumbere / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Die Lage in den östlichen Teilen der Demokratischen Republik Kongo spitzt sich immer weiter zu, noch ist kein Ende des Ebola-Ausbruchs in Sicht. Dabei kommt es regional zu teils dramatischen Szenen. Im Streit um die Leiche eines Ebola-Toten ist ein Krankenhaus im in Brand gesetzt worden.
Nach Tumulten zwischen Angehörigen und Ärzten brannten zwei Behandlungszelte in Rwampara in der Provinz Ituri nieder. Die Familie des Mannes, der mit Ebola-Symptomen gestorben war, habe die Leiche für eine Bestattung abholen wollen, doch die Ärzte hätten dies verweigert, sagte der zuständige Anführer der Volksgruppe Bahema, Batangura Zamundu, der Nachrichtenagentur dpa. Vier Patienten hätten sich retten können, während in dem anderen Zelt eine Leiche verbrannt sei, sagte Zamundu.
Was Experten sagen
Der Streit zwischen Angehörigen und Ärzten sei davor eskaliert. »Es kam zu Steinwürfen. Ich rief die Polizei, aber sie traf zu spät ein.
Zu diesem Zeitpunkt hatten die Demonstranten bereits zwei Zelte in Brand gesetzt, die als Teil der Hilfsmaßnahmen aufgestellt worden waren. « Ein Mediziner bestätigte den Vorfall. Die Leiche eines Menschen, der an Ebola gestorben ist, ist hoch ansteckend und muss daher nach bestimmten Regeln begraben werden.
Die Gefahr für Angehörige und Bestatter ist sehr hoch, zumal in der Region das Waschen und Berühren von Toten üblich ist. Die Zahl der Infektionen im Ostkongo steigt derweil nach örtlichen Behördenangaben weiter rasch an. Mittlerweile gibt 671 Verdachtsfälle und 160 vermutete Todesfälle, wie das Gesundheitsministerium der Demokratischen Republik Kongo mitteilte.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




