
Ebola: WHO ruft zu Waffenstillstand im Kongo auf
Bisher 220 Todesfälle WHO ruft wegen Ebolaausbruchs im Kongo zu Waffenstillstand auf Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo behindern die Eindämmung des Ebolaausbruchs. Die WHO befürchtet eine »katastrophale...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bisher 220 Todesfälle WHO ruft wegen Ebolaausbruchs im Kongo zu Waffenstillstand auf Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo behindern die Eindämmung des Ebolaausbruchs. Die WHO befürchtet eine »katastrophale Kollision von Krankheit und Konflikt«. 51 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Bunia in der Demokratischen Republik Kongo Foto: aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Schwere Kämpfe erschüttern seit Jahrzehnten den Osten der Demokratischen Republik Kongo.
Rebellengruppen kämpfen dort immer wieder gegen das Militär. Eine große Zahl von Binnenflüchtlingen lebt unter beengten Verhältnissen in provisorischen Lagern. Dort droht sich das Ebolavirus weiter auszubreiten.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einer »katastrophalen Kollision von Krankheit und Konflikt«. »Wir können weder das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen noch Kranke isolieren, während Bomben fallen«, schreibt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X. Er appelliert an die Kriegsparteien, sich auf einen sofortigen Waffenstillstand zu einigen, damit der Ausbruch eingedämmt werden kann.
Was Experten sagen
Weil es keinen exakt passenden Impfstoff und keine speziellen Medikamente gegen die kursierende Ebola-Variante gibt, kann die Infektionskette nur unterbrochen werden, wenn Infizierte unter höchsten Sicherheitsstandards behandelt werden und ihre Kontakte sich für drei Wochen isolieren. Wegen der anhaltenden Kämpfe würden Menschen aber immer wieder vertrieben, und Kontaktpersonen von Infizierten könnten sich in überfüllten Flüchtlingslagern nicht von anderen fernhalten. »Wir bitten dringend, das Überleben der Menschen über alles andere zu stellen«, schreibt Tedros.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





